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Finanzspritze für Forschung an der FH Koblenz

13.11.2001 - (idw) Fachhochschule Koblenz / RheinAhrCampus Remagen

Bund und Land stellen 852.000 Mark für die Verbesserung der Infrastruktur zur Verfügung

Gute Nachricht für die Fachhochschule Koblenz: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Land Rheinland Pfalz stellen insgesamt 852.000 Mark zur Verfügung. "Damit soll die Forschungsinfrastruktur der Fachhochschule Koblenz zielgerichtet ausgebaut und verbessert werden", erläutert der vorläufige Präsident, Prof. Dr. Peter Frings, die Intention der Förderung. Das Land Rheinland-Pfalz finanziert dieses Modellprojekt zu 30 Prozent; der Bund steuert aus UMTS-Mitteln 70 Prozent bei.

Die Mittel fließen an der FH Koblenz vor allem in zwei Förderbereiche: Zum einen soll die anwendungsorientierte Forschung projektorientiert weiter ausgebaut werden. Im Sinne eines verstärkten Technologietransfers wird die Fachhochschule Koblenz kooperativ und interdisziplinär eine neue Angebotspalette mit und für kleine und mittlere Unternehmen der Mittelrheinregion entwickeln. So sollen beispielsweise ein Informations- und Kommunikationssystem für verteilte produktionstechnische Netze aufgebaut sowie ein Verfahren zur textunabhängigen Spracherkennung entwickelt werden. Mit einem Gerät zur Messung der Immissionen von Mobilfunksendern will man der Verbreitung des Elektrosmogs auf die Spur kommen. Für die erforderliche technische Infrastruktur werden insgesamt 400.000 DM bereitgestellt.

"Darüber hinaus wird das Kompetenzzentrum für Rechnerintegrierte Produktentwicklung weiter ausgebaut", beschreibt der Beauftragte für Forschung und Entwicklung an der FH Koblenz, Prof. Dr. Karl-Josef Mürtz, den zweiten großen Förderbereich. Vorhandene Forschungskapazitäten in wichtigen Zukunftstechnologien werden hier regional gebündelt. Die Mittel werden zum großen Teil für die experimentelle Überprüfung der bisherigen Berechnungsergebnisse benötigt. Ein neues Forschungsthema hingegen ist zum Beispiel die Untersuchung der Behaglichkeit von Personen unter Zuglufteinfluss. Für diese Zwecke stehen ebenfalls insgesamt 400.000 DM zur Verfügung. Damit soll auch die Kooperation mit universitären Arbeitsgruppen in der Forschung weiterentwickelt werden.

Die restlichen Mittel werden zur Verbesserung der Netzinfrastruktur sowie für die Erstellung einer Expertendatenbank an der Fachhochschule Koblenz eingesetzt.
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