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Extrembereiche des Lebens... - heute in vierzehn Tagen Thema im Senckenberg-Museum in Frankfurt am M

15.11.2001 - (idw) Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg

Zum Thema "Extrembereiche des Lebens - Leben am Rande des Möglichen" gestaltet die Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen (DSMZ). Braunschweig, die Sonderausstellung zum 29. November.
Als flankierende Maßnahme präsentieren Wissenschaftler während der ganzen Woche Forschung im Frankfurter Kaufhaus Karstadt. Schulen in und um Frankfurt können Forscher buchen und das Life-Science-Mobil steht ganz in der Nähe des Senckenberg-Museums und stellt für Passanten Wissenschaft in den Dialog.

Kochendes Wasser, hoher Druck, pH-Werte von 1.0 bis 14.0 oder hohe Strahlenbelastung - chemische und physikalische Parameter, die für den Menschen und andere höher entwickelte Organismen den Tod bedeuten, bieten dennoch einer Vielzahl von Arten einen Lebensraum. Anhand von Demonstrationen, Exponaten und Postern soll dem Besucher eine Vorstellung von der steigenden Toleranz bei Tieren, Pflanzen und Pilzen gegenüber extremen Lebensbedingungen gegeben werden.

Hat Loriot wirklich recht? Zumindest behauptet Prof. Dr. Wolfgang Krumbein, Universität Oldenburg, das und wird sich in seinem Vortrag mit dem Thema "Gold rostet, Stahl verwest, die Akropolis wird von Mikroben zernagt" dazu äussern. Unter welch höllischen Bedingungen die Allerkleinsten ihr Leben fristen, wird in einem Vortrag von Prof. Dr. Karl Stetter, Uni Regensburg, erläutert und ob und auch wie Leben sich im Sonnensystem ausbreitet wird von Dr. Gerda Horneck (DLR), Köln näher betrachtet.

Am Computer gibt's ein Quiz von Menschen, Pflanzen und Mikroben und heiße Quellen der Tiefsee sind Gegenstand einer Computerpräsentation.

Ganztägig kann man sich per Videofilm einen Einblick in die Vielfalt unter extremen Bedingungen verschaffen. Kinder können an dem Tag mal in die Pflanzenschule gehen und etwas über ökologische Züchtung erfahren und auch gleich mal verschiedene Gemüsesorten kosten. - Gibt es parallel zum täglichen ForscherimBiss.

"Wissenschaft im Dialog" so das Motto unter das die Veranstaltung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bmb+f, gestellt wurde. Der Kompetenzverbund Biodiversität der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL) organisiert mit neun angeschlossenen Forschungsinstituten und dem NABU die Aktionswoche "Leben ist Vielfalt".

Im direkten Dialog mit den Besuchern und durch vielfältige Aktionen stellen Forscher ihre Arbeitsgebiete vor und sich den Fragen der Besucher.

Ein zentraler Infopunkt gibt einen Überblick über die Themenvielfalt der Woche. Die Wissenschaftler aller beteiligten Institute stehen hier bereit, um ihre Arbeit darzustellen, ihr Forschungsgebiet zu erklären und Fragen zu beantworten. Ein Dialog in Augenhöhe mit dem Besucher.
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