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"Domestikation..." - heute in vierzehn Tagen Thema im Senckenberg-Museum in Frankfurt am Main

16.11.2001 - (idw) Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg

Zum Thema "Domestikation - Diversität zum Nutzen des Menschen" gestalten das Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK), Gatersleben und das Institut für Zoo- u. Wildtierforschung (IZW), Berlin, die Sonderausstellungen zum 30. November.

Als flankierende Maßnahme präsentieren Wissenschaftler während der ganzen Woche Forschung im Frankfurter Kaufhaus Karstadt. Schulen in und um Frankfurt können Forscher buchen und das Life-Science-Mobil steht ganz in der Nähe des Senckenberg-Museums und stellt für Passanten Wissenschaft in den Dialog.

Die Besonderheit dieses Tages ist eine Life-Schaltungen zum Ngorongoro-Krater nach Afrika. - Zoologen vor Ort präsentieren ihr Arbeitsgebiet und stellen sich den Fragen der Besucher.

An Computern wird das Ausmaß der Vermehrung verwilderter Hauskatzen simuliert. Am Beispiel der Gerste wird einfache Genetik und die unendlichen Variationen demonstriert.

Bei Blitz-Praktika können die Besucher aktiv sein und einen Eindruck von der DNA-Fingerabdruck -Methode bei Pflanzen bekommen.

Über den Tag verteilt und in Wiederholungen werden vier Videofilme gezeigt. Es geht um Wisente im Bialowisza Nationalpark, um Möglichkeiten moderner Technik in der Dschungelklinik, um Sammeln, Erhalten und Forschen und um Naturschutz im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin.

"Wie funktioniert ein Schwein?" Prof. Dr. Dr. Rolf Claus, Universität Hohenheim, gibt in seinem Vortrag "Vom Wildschwein zum Hausschwein" die Antwort. Ob Ziele, Wünsche und Wirklichkeit zusammengehen wird in dem Vortrag "Erhaltung von Vielfalt" von Prof. Dr. Wolfgang Haber, TU München- Weihenstephan, beleuchtet. Das Thema von Prof. Dr. Andreas Graner, IPK Gatersleben, ist Evolution. - Im Zeitraffer berichtet er über die Schritte "von der Domestikation zur molekularen Pflanzenzüchtung".

Parallel zum täglichen ForscherimBiss wird ab 10.00 Uhr Gebackenes aus Öko-Weizensorten geboten.

"Wissenschaft im Dialog" so das Motto unter das die Veranstaltung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (bmb+f) gestellt wurde. Der Kompetenzverbund Biodiversität der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL) organisiert mit neun angeschlossenen Forschungsinstituten und dem NABU die Aktionswoche "Leben ist Vielfalt".

Im direkten Dialog mit den Besuchern und durch vielfältige Aktionen stellen Forscher ihre Arbeitsgebiete vor und sich den Fragen der Besucher.

Ein zentraler Infopunkt gibt einen Überblick über die Themenvielfalt der Woche. Die Wissenschaftler aller beteiligten Institute stehen hier bereit, um ihre Arbeit darzustellen, ihr Forschungsgebiet zu erklären und Fragen zu beantworten. Ein Dialog in Augenhöhe mit dem Besucher.
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