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Kunstförderstipendium

25.01.2002 - (idw) Universität Erfurt

Ergebnisse des ersten Jahres Kunstförderstipendium vorgestellt. Erfurter Steuerberatungsgesellschaft will Förderung fortsetzen.

Im März vergangenen Jahres wurde erstmals an der Universität Erfurt ein Kunstförderstipendium der Firma Keller, Schäfer & Partner Steuerberatungsgesellschaft mbH vergeben. In der Nachfolge und angeregt durch Wolfgang Schäfer konnten inzwischen weitere Sponsoren für Projekte an der Universität Erfurt, z.B. für ein Literaturstipendium der Buchhandlung Peterknecht, gewonnen werden.

Im Kunstbereich, Am Hügel, bewarben sich durch die Vorlage einer künstlerischen Arbeitsmappe viele Studentinnen und Studenten für das Arbeitsstipendium. Die Jury, unter der Leitung von Professor Dr. Siegfried Körber, entschied sich für die Lehramtstudentinnen Nicole Anschütz, Constanze Hilpert und Susann Kössel. Sie erhielten die Möglichkeit einer gemeinsamen Ausstellung im Restaurant "Taubennest" in Mühlberg, wobei die Erstplatzierte Nicole Anschütz darüber hinaus das Förderstipendium i.H.v. monatlich 500 DM erhielt, welches eine bedeutende finanzielle Unterstützung für den Zeitraum eines Jahres umfasste.

Laut eigener Einschätzung bot die Förderung durch das Stipendium Nicole Anschütz nicht nur verbesserte Arbeitsbedingungen, sondern bewirkte vor allem auch eine qualitative Steigerung ihrer bildnerischen Leistungen. Durch ihr kontinuierliches Arbeiten war sie in der Lage, ihre Werke in den Geschäftsräumen der Firma Keller, Schäfer & Partner in monatlich wechselnden Ausstellungen zu präsentieren.
In der heute beendeten Ausstellung am Kunstinstitut der Universität Erfurt zeigte sie eine Auswahl aus ihren bildnerischen Ergebnissen. Im Großteil ihrer Arbeiten befasste sich die junge Studentin mit der thematischen Gestaltung der menschlichen Figur und deren Ausdrucksmöglichkeiten. Sie thematisierte den agierenden Menschen in einem figürlich abstrahierten Stil, so dass der Betrachter Raum für eigene Interpretationen erhielt.
Ihr Menschenbild orientierte sich dabei nicht am gängigen Schönheitsideal, sondern zeigte skelettartig dargestellte unruhig "Schlafende". Durch das Symbol des Schlafes versuchte sie, den Moment zwischen Verharren und Ausbruch zu verdeutlichen.

Das Projekt der Vergabe eines Förderstipendiums wird durch die Steuerberatungsgesellschaft Keller, Schäfer & Partner fortgesetzt, kündigte Schäfer an. Die guten Erfahrungen berechtigen auch in diesem Jahr dazu, begabte Kunststudenten in die Stipendienvergabe einzubeziehen, um ihre künstlerische Entwicklung zu fördern und ihre Arbeiten einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.

Über die Ergebnisse des ersten Kunstförderstipendiums kann man sich ebenfalls im Internet hhtp://www.bilderleben.2kx.de informieren.
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