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Arzu Hancer mit dem Zonta-Preis 2001 ausgezeichnet

25.01.2002 - (idw) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Prorektorin Prof. Dr. Silke Leopold verlieh den mit 2600 Euro dotierten Preis - Reili Maria Riesenkampff, Präsidentin des Zonta Clubs Heidelberg: Arbeit vor Ort recherchiert und von Frau Hancer mit großem persönlichen Engagement erarbeitet

Am heutigen Freitag verlieh die Prorektorin für Lehre, Prof. Dr. Silke Leopold, den mit 2600 Euro dotierten Zonta-Preis 2001 an Frau Arzu Hancer. Die Preisträgerin, geboren 1972 in Ankara/Türkei, hat im Sommersemester 2001 am Alfred Weber-Institut für Sozial- und Staatswissenschaft der Universität Heidelberg bei Prof. Dr. Eva Terberger-Stoy ihre Diplomarbeit zum Thema "Mikrofinanzierung in Südafrika - Eine Analyse am Beispiel Johannesburg" angefertigt, die sich durch eine gelungene Verbindung von finanzwirtschaftlicher Theorie und Praxis auszeichnet.

Die Jury habe sich einstimmig für diese Arbeit entschieden, "die als Basisarbeit vor Ort recherchiert und von Frau Hancer mit großem persönlichen Engagement erarbeitet wurde", begründete Reili Maria Riesenkampff, Präsidentin des Zonta Clubs Heidelberg. "Eine sozial kritische Arbeit, basierend auf einer Feldforschung in einem Land, in dem auch Zonta International finanzielle Unterstützung leistet, mag Ausgangspunkt und Ansporn für weitere wissenschaftliche Forschung sein" - so die Präsidentin. In diesem Sinne wolle der Zonta Club Heidelberg seinen Beitrag leisten. Arzu Hancer wird den Preis, der alle zwei Jahre ausgeschrieben wird, bei der diesjährigen Benefizveranstaltung des Clubs am 26. Januar entgegennehmen und ihre Arbeit vorstellen.

Frau Hancer wertet im Rahmen ihrer Diplomarbeit eine Feldstudie über den Finanzierungsbedarf von Kleinstunternehmern in Johannesburg unter dem Aspekt aus, ob vorliegenden Finanzierungsengpässen abgeholfen werden könnte durch eine so genannte Mikrofinanzinstitution, das heißt eine auf die Bedürfnisse von ärmeren Bevölkerungsschichten abgestimmte Bank.
Die Preisträgerin selbst war, in Zusammenarbeit mit einer auf Entwicklungsprobleme spezialisierten Consultinggesellschaft, an der Durchführung der Feldstudie aktiv vor Ort beteiligt.

Ihr Studium und auch ihre Diplomarbeit einschließlich der Teilnahme an der Feldstudie bewältigte Arzu Hancer zeitgleich mit umfangreichen familiären Pflichten. Sie ist verheiratet und hat eine Tochter im schulpflichtigen Alter zu versorgen.

Preis zum vierten Mal verliehen

Der Zonta Club Heidelberg verlieh den Preis für junge Nachwuchswissenschaftlerinnen an der Universität Heidelberg nun zum vierten Mal. Der Club ist Mitglied einer internationalen Vereinigung von Frauen, die selbstständig oder in verantwortlicher Position tätig sind und das Ziel verfolgen, die rechtliche, politische, wirtschaftliche und berufliche Stellung der Frau zu stärken.

Zonta Heidelberg besteht aus 48 Mitgliedern aus den verschiedensten Berufssparten. Der Schwerpunkt der Clubarbeit liegt bei der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen. Im vergangenen Jahr wurden Kreativprojekte der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität in Zusammenarbeit mit Prof. Resch finanziert und bei der Eröffnung der Prinzhorn-Ausstellung auch der Öffentlichkeit präsentiert. In diesem Jahr sollen ehrenamtliche Mitarbeiter der Hospizhilfe Heidelberg die Möglichkeit zur Aus- und Weiterbildung erhalten. Auch in sozialen Brennpunkten der Stadt leistet der Zonta Club finanzielle Hilfe.

Rückfragen bitte an:

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse/index.html
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