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Blut im Schuh: Schlächter und Voyeure an den Fronten des Weltbürgerkriegs

28.01.2002 - (idw) Freie Universität Berlin

Lesung und Diskussion mit Hans Christoph Buch am 1. Februar

Am Freitag, dem 1. Februar, liest Hans Christoph Buch aus seinem neuesten Textband: "Blut im Schuh"-Schlächter und Voyeure an den Fronten des Weltbürgerkrieges, erschienen 2001 in der Anderen Bibliothek, hrsg. von Hans Magnus Enzensberger, Frankfurt/Main. Nach der Lesung im Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin findet ein Diskussion statt.

Hans Christoph Buch ist Autor zahlreicher Erzählungen und Romane u.a. einer Trilogie über Haiti, 1984-1990-1992, sowie von Essays und literaturtheoretischen Werken, davon sei hier erwähnt: "Die Nähe und die Ferne. Bausteine zu einer Poetik des kolonialen Blicks", 1991. In den vergangenen Jahren bereiste Buch die Krisengebiete unserer Welt u.a.: Albanien, Bosnien, Kosovo, Tschetschenien, Algerien, Ruanda, Burundi, Zaire, Sierra Leone, Liberia, Sudan, Cuba, Haiti, Osttimor, Kambodscha, Korea und Pakistan. Nach einer ersten Sammlung von Reportagen "Die neue Weltunordnung", 1995, und einem Roman über Ruanda "Kain und Abel in Afrika", 2001, legt er mit dem Band "Blut im Schuh" aktuelle literarisch-journalistische sowie essayistisch-theoretische Texte über seine Erfahrungen in Krisenregionen und Kriegsgebieten vor. In seinem Essay "Laokoon oder Die Grenzen von Journalismus und Literatur", reflektiert Buch die Darstellbarkeit des Entsetzlichen mit den Mitteln der Sprache.

Ort und Zeit: Seminar für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft/Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften, Großer Seminarraum, Hüttenweg 9, 14195 Berlin-Dahlem, U-Bhf. Thielplatz, Linie 1; Freitag, 1. Februar 2002, 16.00 - 18.00 Uhr

Informationen: Seminar für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft/Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften, Oliver Lubrich, Tel.: 030/83852610, E-Mail: lubrich@zedat.fu-berlin.de
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