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Leipziger Phoniatrie-Symposium

28.01.2002 - (idw) Universität Leipzig

Wir alle bewundern die Stimmen der Thomaner und anderer großer Sänger, wann immer wir sie hören. In Filmen sieht man die Sänger etwas karikiert immer mit einem dicken Schal um dem Hals herumlaufen und mi-mi-mi üben. Wie aber ist es wirklich? Wer sorgt dafür, dass der Bariton genau zum richtigen Zeitpunkt in Hochform ist? Wie achtet man darauf, dass die Stimme des Thomaners im Stimmbruch nicht überanstrengt wird? Solche Fragen spielen u.a. auf dem 13. Interdisziplinären Leipziger Phoniatrie-Symposium eine Rolle, das vom 21. bis 23. Februar 2002 mit internationaler Beteiligung in Leipzig stattfindet.


Prof. Dr. F. Bootz Wir alle bewundern die Stimmen der Thomaner und anderer großer Sänger, wann immer wir sie hören. In Filmen sieht man die Sänger etwas karikiert immer mit einem dicken Schal um dem Hals herumlaufen und mi-mi-mi üben. Wie aber ist es wirklich? Wer sorgt dafür, dass der Bariton genau zum richtigen Zeitpunkt in Hochform ist? Wie achtet man darauf, dass die Stimme des Thomaners im Stimmbruch nicht überanstrengt wird? Solche Fragen spielen u.a. auf dem 13. Interdisziplinären Leipziger Phoniatrie-Symposium eine Rolle, das vom 21. bis 23. Februar 2002 mit internationaler Beteiligung in Leipzig stattfindet. Erstmals organisierte man in diesem Zusammenhang einen Workshop "Kinder- und Jugendstimme". Veranstalter ist die Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde/Plastische Operationen unter Leitung von Prof. Dr. Friedrich Bootz in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis "Musik in der Jugend" und der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn-Bartholdy".

Mit dabei sind die Stimmärzte vieler großer Kinderchöre, wie Dr. Michael Fuchs von den Thomanern, Prof. Friedrich Frank von den Wiener Sängerknaben, Dr. Friedemann Pabst und Dr. Dirk Mürbe von den Kruzianern und Dr. Matthias Weikert von den Regensburger Domspatzen.

Neben den speziell sängerbezogenen Themen liegt ein Schwerpunkt auch auf psychischen Faktoren, die die Stimme und das Hören beeinflussen können. So beschäftigt sich Dr. Felix de Jong aus Nijmegen, Niederlande, mit dem Einfluss der Psyche auf die Ausprägung von Stimmerkrankungen; der Leipziger HNO-Arzt Dr. Michael Fuchs mit biopsychosozialen Aspekten des Stimmwechsels und Frau Priv.-Doz. Dr. Almut Makuch aus Leipzig mit entwicklungspsychologischen Besonderheiten in der Pubertät. Des weiteren spielen Zusammenhänge von Beruf und Stimme sowie krankhafte Veränderungen der Stimme auf der Tagung eine große Rolle.

Analog zu den wissenschaftlichen Vorträgen sind die Workshops so angelegt, dass praxisorientierte Seminare ganz konkrete Übungen für diejenigen anbieten, die als Stimmbildner, Chorleiter, Lehrer, Kindergärtnerin, Arzt oder Musiker mit der Stimme zu tun haben.

Während des gesamten Symposiums steht LOGOMobil vor dem Schinkeltor bereit. LOGOMobil ist ein zwölf Meter langer Bus aus Basel, der eine komplette logopädische Praxis für Kinder enthält. Allein dem kann man entnehmen, dass an der gesamten Veranstaltung auch Leipziger teilnehmen können, die beruflich oder persönlich an allem, was die Stimme betrifft, interessiert sind. LOGOMobil kann auch von Schulklassen besichtigt werden, die es interessiert, wie man an einer Stimme arbeiten kann.

Für Sie als JournalistIn organisieren wir eine Pressekonferenz, die bereits am 6. Februar 2002, 13.00 Uhr, in der Ritterstraße 26, Raum 320, stattfinden soll. Sie haben nicht nur die Gelegenheit mit den hiesigen Veranstaltern, Prof. Bootz und Dr. Fuchs von der Universität Leipzig, Frau Prof. Wartenberg von der Hochschule für Musik und Theater, zu sprechen, sondern auch mit Prof. Georg Christoph Biller, Thomaskantor des Thomanerchores Leipzig. Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns helfen könnten, das Symposium bei allen interessierte Leipzigern bekanntzumachen. Für Fotografen und das Fernsehen, sowie für den Rundfunk schaffen wir selbstverständlich gern die Gelegenheit, etwas Atmosphäre einzufangen.

Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie an der Pressekonferenz teilnehmen können, Telefon: 0341 97 30 150, Fax: 0341 97 30 159.

weitere Informationen: Dr. Michael Fuchs
Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten/Plastische Operationen
Liebigstr. 18a
Tel.: 0341 97 21 800
Fax: 0341 97 21 709
email: fuchsm@medizin.uni-leipzig.de
http://www.uni-leipzig.de/~hno/phoniatrie/
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