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"Fellows" aus Belgien und den Niederlanden

18.03.2002 - (idw) Westfaelische Wilhelms-Universität Münster

Die Intensivierung der wissenschaftlichen Kontakte mit Belgien und den Niederlanden ist Ziel eines am Zentrum für Niederlande-Studien der Universität Münster bestehenden "Fellowship" für niederländische und belgische Wissenschaftler. Mit der seit dem Jahr 2000 existierenden Einrichtung soll darüber hinaus neben einer Ausdehnung des Lehrangebots und zusätzlichen Anregungen für Studierende des Zentrums für Niederlande-Studien eine verstärkte Einbindung dieser münsterschen Einrichtung in die niederländische und belgische Forschungslandschaft erreicht werden.

Im Wintersemester 2000/2001 war der niederländische Politikwissenschaftler Paul Kalma als erster Fellow am Zentrum für Niederlande-Studien, gefördert von der Staatskanzlei des Landes NRW, tätig. Seit kurzem wird nun der Wirtschaftswissenschaftler Dr. Floor Brouwer von der Stiftung "Westfälische Landschaft" als zweiter Fellow finanziert. In diesem Rahmen forscht er zum aktuellen Thema "Umweltfragen und Landwirtschaft in den Niederlanden und in der Bundesrepublik". Bis Juni dieses Jahres wird er einmal pro Monat für eine Woche in Münster sein.

Floor Brouwer, Jahrgang 1956, studierte Wirtschaftswissenschaften an der Freien Universität in Amsterdam, wobei er seinen Forschungsschwerpunkt auf die Agrarwirtschaft legte. Seit Juni 2000 ist er der Leiter der Forschungsabteilung des "Landbouwkundig Instituut" in Den Haag. Im Sommersemester 2002 wird er in Münster ein Hauptseminar zum Thema "Umweltpolitik in der Landwirtschaft: Erfahrungen in den Niederlanden und Deutschland" anbieten, das auch Studierenden anderer Fachbereiche offen steht. Neben dieser Lehrtätigkeit wird Brouwer voraussichtlich am 20. Juni 2002 einen öffentlichen Vortrag zum Thema "Umwelt, Gesundheit und Tiersschutz in der Landwirtschaft: Wie reagiert der Agrarsektor auf das sich verändernde Konsumentenverhalten?" halten.

Fortgesetzt wird diese noch junge Tradition des Fellowships im Wintersemester 2002/2003 durch den Rotterdamer Wirtschaftswissenschaftler Prof. Kees van Paridon, dessen Forschungsaufenthalt vom Wissenschaftsfonds der Landeszentralbank finanziert wird.
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