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30 Jahre Humboldt-Forschungspreise

19.03.2002 - (idw) Alexander von Humboldt-Stiftung

Pressemitteilung Nr. 09/2002
18. März 2002


30 JAHRE FORSCHUNGSPREISE
DER HUMBOLDT-STIFTUNG

Preisverleihung am 22. März 2002
im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth

47 Spitzenwissenschaftler
aus 14 Ländern
auf dem 30. Preisträger-Symposium
vom 21. bis 24. März
in Bamberg und Bayreuth


Drei Tage lang werden Bamberg und Bayreuth zum Zentrum wissenschaftlicher Diskussionen: 47 hochkarätige Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus 14 Ländern treffen sich auf Einladung der Alexander von Humboldt-Stiftung vom 21. bis 24. März zum interdisziplinären Symposium in Bamberg und Bayreuth. Sie alle eint, dass sie im vergangenen Herbst von deutschen Kooperationspartnern erfolgreich für den Humboldt- beziehungsweise Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis nominiert wurden. Die Preisverleihung findet am 22. März um 19:30 Uhr im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth statt.

Der Humboldt-Forschungspreis wird international renommierten Wissenschaftlern für ihr Lebenswerk verliehen. Mit dem Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis werden junge ausländische Spitzenwissenschaftler geehrt. Den Preisträgern, die ein Preisgeld von bis zu 75.000 EUR erhalten, ermöglicht die Auszeichnung einen langfristigen Forschungsaufenthalt an einer deutschen Forschungseinrichtung ihrer Wahl.

Gleichzeitig markiert die Preisverleihung das 30-jährige Jubiläum des Humboldt-Forschungspreises. "Dieses Programm hat entscheidend dazu beigetragen, die Internationalisierung der deutschen Wissenschaft auf hohem Niveau voranzutreiben", lautet die Bilanz des Präsidenten der Humboldt-Stiftung, Professor Wolfgang Frühwald. "Seit der ersten Preisverleihung im Jahre 1973 hat dieses Elite-Programm 2721 angesehene und bekannte Forscherinnen und Forscher aus 47 Ländern zu Kooperationen mit wissenschaftlichen Gastgebern in Deutschland zusammengeführt." Die international herausragende Reputation belegt u. a. die Tatsache, dass sich insgesamt 32 Nobelpreisträger unter den Preisträgern befinden.

Vergleichsweise jung ist dagegen der Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis, den die Humboldt-Stiftung in diesem Jahr zum ersten Mal vergibt. Gestiftet wurde er vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Mittel stammen aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm der Bundesregierung.

"Bislang klaffte eine Alterslücke zwischen den hoch qualifizierten Nachwuchswissenschaftlern aus dem Ausland, die durch ein Humboldt-Forschungsstipendium gefördert wurden, und den in ihrer Karriere weit fortgeschrittenen Humboldt-Forschungspreisträgern", erklärt Frühwald. "Das für drei Jahre bewilligte Sonderprogramm ermöglicht es den Forschungseinrichtungen in Deutschland, jetzt auch Wissenschaftler zwischen etwa 40 bis 50 Jahren für einen Forschungspreis und den damit verbundenen Deutschlandaufenthalt zu nominieren."

Die Humboldt-Stiftung
Als führende Organisation zur Förderung ausländischer Spitzenwissenschaftler ermöglicht die Humboldt-Stiftung jährlich über 1.800 Forscherinnen und Forschern aus aller Welt eine wissenschaftliche Tätigkeit in Deutschland. Das Humboldt-Netzwerk hält die Verbindung zu über 20.000 Humboldtianern in 130 Ländern langfristig aufrecht.

Das Programm des Symposiums finden Sie im Internet unter:
http://www.humboldt-foundation.de/de/netzwerk/veranstalt/bamberg_prog.htm

Für weitere Infos und Interview-Wünsche wenden Sie sich bitte an:

Alexander von Humboldt-Stiftung
Antonia P. Dhein
Fon: 0228/833-257
Fax: 0228/833-216
E-Mail: presse@avh.de

oder

vor Ort vom 21. - 23. März:
Dr. Ulrike Albrecht
01 51 - 12 12 92 58

(verantwortlich: Florian Klebs, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Alexander von Humboldt-Stiftung, Fon.: 0228/833-258, Fax: 0228/833-216, E-Mail: presse@avh.de)
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