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Unfallsicherheit von Schienenfahrzeugen

20.03.2002 - (idw) Technische Universität Berlin

Internationale Fachtagung der TU Berlin und des IFV Bahntechnik am 21. und 22. März 2002

Über 100 Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland treffen sich am 21. und 22. März 2002 auf Einladung des Interdisziplinären Forschungsverbunds Bahntechnik und der Technischen Universität im Haus am Köllnischen Park in Berlin, um über die Möglichkeiten der Erhöhung der Unfallsicherheit von Schienenfahrzeugen zu diskutieren. Das Internationale Symposium "Passive Safety of Rail Vehicles" findet bereits zum dritten Mal unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Markus Hecht von der TU Berlin statt und hat sich in dieser Zeit als die wichtigste internationale Tagung zu diesem Thema etabliert.

In drei Themenbereichen werden in den sechzehn Referaten von Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Industrie, der Forschung und von Behörden die neuesten technologischen Ergebnisse vorgestellt und zukünftige Entwicklungen sowie politische Rahmenbedingungen diskutiert.

Im Themenbereich "Standardisierung" stellen Vertreter der EU und des Transportministeriums der USA die aktuellen politischen Bedingungen und Positionen auf dem Gebiet der passiven Sicherheit vor. Dazu berichtet ein Experte der französischen Aufsichtsbehörde über ein Referenzsystem zur Beurteilung von Maßnahmen. Die neuesten Forschungsergebnisse zum Crashverhalten von Eisenbahnwagen, insbesondere das EU-Projekt "Safetrain" werden im Hinblick auf die Auswirkung auf europäische oder internationale Standards diskutiert.

Den zweiten Schwerpunkt der Tagung bildet die Frage, wie Passagiere und Unfallbeteiligte besser vor Verletzungen geschützt werden können. In einem Beitrag zu Straßenbahnunfällen wird dabei nicht nur die Sicherheit der Insassen, sondern auch die anderer Unfallbeteiligter wie Fußgänger oder Radfahrer untersucht.
Die Vermeidung von Unfällen steht auch im Mittelpunkt eines Vortrags über ein neuartiges Konzept eines wissensbasierten Informations- und Entscheidungshilfesystems. Das Computer- und Sensorsystem soll fortlaufend den Zustand und die Situation erfassen und in Ausnahmesituationen sowohl automatisch als auch durch Unterstützung des Fahrers die bestmögliche Reaktion sicherstellen.

Der dritte Schwerpunkt der Tagung liegt auf Forschung und Entwicklung von energieverzehrenden Komponenten bei Schienenfahrzeugen. Ein Vortrag präsentiert die amerikanische Forschung zur Einführung einer definierten "Knautsch-Zone" bei Personenwagen. Es wurde eine Vorrichtung entwickelt, die bei älteren Eisenbahnwagen auch nachträglich eingebaut werden kann.

In weiteren Vorträgen werden die Entwicklungen zur Sicherheit von Aluminium-Wagenkästen und modernen zentralen Kupplungssystemen vorgestellt.

Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, dem 21. März 2002 um 10.00 Uhr im Haus am Köllnischen Park, Am Köllnischen Park 6 - 7, 10179 Berlin und endet am Freitag, dem 22. März 2002 um 12.00 Uhr. Das Programm finden Sie auch im Internet unter http://www.ifv-bahntechnik.de/Passive-Safety/Passive_Safety-3.html

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern Dipl.-Psych. Rainer Miller, Geschäftsführer der IFV Bahntechnik, Tel.: 030/314-21698 oder 0162/ 7682602, Fax: -25452, E-Mail: miller@ifv-bahntechnik.de

Diese Medieninformation ist auch im WWW unter: http://www.tu-berlin.de/presse/pi/2002/pi47.htm
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