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Ganz oben - Gold für Sportlerinnen der TU Berlin

27.08.2004 - (idw) Technische Universität Berlin

Die Universität gratuliert ihren erfolgreichen Olympioniken


Hockey-Torfrau Louisa Walter studiert Bauingenieurwesen an der TU Berlin. Foto: TU Berlin Keiner hielt es für möglich und doch ist es wahr geworden. Zum ersten Mal in der Geschichte des deutschen Frauen-Hockeys holte eine deutsche Mannschaft gestern Abend in Athen olympisches Gold. Nicht zuletzt war dieser überraschende Sieg über die favorisierten Niederländerinnen der nervenstarken Nationaltorhüterin zu verdanken, die über das gesamte Turnier bereits Großes geleistet hatte: die 25-jährige Louisa Walter, TU-Studentin aus Berlin. Doch damit nicht genug: Heute morgen hieß es ein zweites Mal: Gold für Deutschland! Und wieder saß eine TU-Studentin mit im Boot: Maike Nollen und ihre drei Mannschaftskameradinnen besiegten in einem furiosen Finale mit hauchdünnem Vorsprung die Ungarinnen im Vierer-Kajak.

Schon nach dem sensationellen Sieg der deutschen Hockey-Frauen im Halbfinale über den Asienmeister China, als das Team bereits die Silbermedaille sicher hatte, hatte der 1. Vizepräsident der TU Berlin, Prof. Dr. Jörg Steinbach, es sich nicht nehmen lassen, ein Glückwunsch-Fax ins Sportlerinnenlager nach Athen zu schicken. Er wollte die Bauingenieurstudentin Louisa wissen lassen, dass beim Griff nach dem Gold auch in ihrer Alma mater die Daumen für sie und ihre Team-Kameradinnen gedrückt werden. "An Olympia teilzunehmen war für mich immer schon ein Kindheitstraum", hatte Louisa Walter im Vorfeld gesagt. Nun ist er wahr geworden, mehr noch: sie durfte nicht nur teilnehmen, sie gewann sogar Gold.

Auch für Maike Nollen, 26-jährige Studentin der Lebensmittelchemie an der TU Berlin ist ein Traum wahr geworden. Sie saß im Kajak-Vierer der Frauen zusammen mit Birgit Fischer, der erfolgreichsten deutschen Olympiateilnehmerin und Titelverteidigerin. So war nicht nur die Hoffnung auf eine Medaille von vornherein da, sondern die Mannschaft war auch einem starken Erwartungsdruck ausgesetzt gewesen. Um so höher ist die Tatsache zu bewerten, dass die Damen die Nerven behielten, was schließlich zu diesem großartigen Erfolg geführt hat.

"Die TU Berlin ist sehr stolz auf die 'Goldmädels' und schätzt ihre 'außerakademischen' Leistungen sehr hoch", sagte TU-Vizepräsident Jörg Steinbach heute morgen. "Wir gratulieren ihnen und ihren Mannschaftskameradinnen herzlich zur Goldmedaille!"
Nach ihrer Rückkunft aus Athen plant TU-Präsident Kurt Kutzler einen Empfang für alle sechs TU-Olympioniken.
Über die Erfolge finden Sie weitere Informationen unter der täglich aktualisierten TU-Web-Seite: http://www.tu-berlin.de/presse/www-info/2004/www99.htm

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Patricia Pätzold, Pressestelle, Technische Universität Berlin, E-Mail: patricia.paetzold@tu-berlin.de Tel.: 030-314 79773
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