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Deutschunterricht - empirisch: Fortschritte im Lehren und Lernen?

22.09.2004 - (idw) Universität Lüneburg

In der Zeit vom 26. bis 29. September dieses Jahres findet an der Universität Lüneburg das 15. Symposion Deutschdidaktik statt.

Ziel der Gemeinschaftsveranstaltung von Universität Lüneburg und dem Wiesbadener Verein "Symposion Deutschdidaktik e. V." ist eine Bestandsaufnahme im Schulfach Deutsch hinsichtlich der unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und -fortschritte von Schülerinnen und Schülern. Darüber hinaus wollen die Organisatoren mit ihrer Veranstaltung eine Hinwendung zu einer theoriegeleiteten empirischen Erforschung des Deutschunterrichts befördern und deren Leistungen und Grenzen für die Deutschdidaktik reflektieren.

Hintergrund der viertägigen Fachtagung sind die Ergebnisse nationaler und internationaler Leistungsvergleichsstudien der vergangenen Jahre wie LAU (1996), PISA (2001) und IGLU (2003).

Um die o. g. Ziele zu erreichen, rückt das Lüneburger Symposion Deutschdidaktik Fragen nach der aktuellen Wirklichkeit und Wirksamkeit des Deutschunterrichts ins Blickfeld der rd. 450 internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer: "Was lernen Schülerinnen und Schüler im Deutschunterricht tatsächlich" oder "In welchem Umfang lassen sich Fortschritte im Lernen für den Deutschunterricht belegen", sind nur zwei von vielen weiteren Fragen, denen die Experten in 12 Themenbereichen, verschiedenen Plenarvorträgen und einer Podiumsdiskussion nachgehen werden. Darüber hinaus werden systematische Fähigkeiten beim Sprechen und Zuhören, beim Lesen und Schreiben im Deutschunterricht ebenso hinterfragt wie fachliche und didaktische Kompetenzen von Lehrerinnen und Lehrern bei der Gestaltung erfolgreicher Lernprozesse.

Die Plenarvorträge werden von international renommierten Bildungsexperten gehalten: Es referieren Prof. Dr. Jürgen Baumert vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin; Prof. Dr. Norbert Groeben von der Universität Köln; Prof. Dr. Eckhard Klieme vom Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Frankfurt/M.; Prof. Dr. Bernhard Sieland von der Universität Lüneburg und Prof. Dr. Heiner Willenberg von der Universität Hamburg. Donna E. Alvermann, Ph. D., vom Department of Reading Education der Universität Georgia, USA, wird per Video-Live-Konferenz in die Fachtagung geschaltet.

Weitere Informationen sowie das Tagungsprogramm zum Lüneburger Symposion Deutschdidaktik im Internet auf der Homepage der Universität Lüneburg unter www.uni-lueneburg.de oder unter
www.fb1.uni-lueneburg.de/fb1/deutsch/symposion2004/
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