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FH Köln auf der Photokina 2004 - Visual Gallery und Hommage an August Sander

22.09.2004 - (idw) Fachhochschule Köln

Architekturstudierende der FH Köln gestalteten die Visual Gallery der Photokina 2004 - Studierende des Bereichs Medien und Phototechnik zeigen eine Hommage an August Sander und Plakatkonzepte zum Thema "Köln gesehen".

Mit einer Hommage an August Sander und Plakatkonzepten zum Thema "Köln gesehen" präsentieren sich Studierende des Bereichs Medien und Phototechnik der Fakultät für Informations-, Medien- und Elektrotechnik (F 07) der Fachhochschule Köln in Halle 14.1 auf der diesjährigen Photokina, die vom 28. September bis zum 3. Oktober 2004 in der KölnMesse stattfindet. Ihre Bilder "Rheinlandschaften" sind dem großen Kölner Fotografen August Sander nachempfunden. Aufgabe war es, die Bilder Sanders genau nachzustellen, also jeweils den genauen Standort des Fotografen zu ermitteln und die Fotos nachzuproduzieren. Zusätzlich sollten eigene Interpretationen des Standortes fotografiert werden. Zum Thema "Köln gesehen" werden 15 Plakatkonzepte auf der Messe gezeigt.

Studentinnen und Studenten des Aufbaustudiengangs Corporate Architecture/ Architektur der Ausstellungen und Freizeitanlagen der Fakultät für Architektur (F 05) der Fachhochschule Köln haben in enger Zusammenarbeit mit der KölnMesse den Auftritt der diesjährigen Visual Gallery der Photokina, die in Halle 7 Highligts der internationalen Photoszene zeigt, gestaltet. Das Ziel war eine hochwertige Austellungsarchitektur, die neben der Photokina über die Messegrenzen hinaus einen Anziehungspunkt für Besucherinnen und Besucher bildet und die namhaften Künstlerinnen und Künstler angemessen präsentiert. Betreut wurden die Studierenden von Prof. Jochen Siegemund, Dr.-Ing. Thomas Schriefers und Prof. Gunther Vettermann.

Das Konzept der Visula Gallery
Die Basis des Ausstellungskonzeptes ist die radiale Anordnung der Stellwände, die auf der halbkreisförmigen Struktur der Halle 7 gewählt wurde und eine sehr offene Präsentationsart ermöglicht. Dieses stringente System wird von "Lichtinseln" durchbrochen, die Interventionen und Ruhezonen für die Besucherinnen und Besucher darstellen. Die Lichtinseln bestehen aus Leuchtkörpern, die von der Hallendecke abgehängt werden, und bieten durch ihre Fernwirkung eine Orientierungshilfe für die Besucher. Durch ein 220 m langes Fotoband, das schon in Halle 8 beginnt, werden die Besucher auf die Visual Gallery aufmerksam gemacht und in die Ausstellungshalle hineingezogen. Diesen Fernwirkungseffekt verfolgt auch die überdimensionierte orangene Leuchtstele am Eingang der Ausstellung, die in großen Lettern das Visual Gallery Logo erstrahlen lässt.

Das Café wurde von den Studierenden auf das Farbkonzept der Visual Gallery abgestimmt. Es soll den Besucherinnen und Besuchern eine Erholung bieten und zum Austausch mit anderen einladen. Am Hallenende ist eine der wichtigsten Ausstellungen der Visual Gallery angeordnet: "War, New York to Bagdad". Diese Photographien amerikanischer Journalisten sind wegen des brisanten Themas besonders inszeniert. Die Besucherinnen und Besucher durchwandern die Ausstellung in einem bunkerartigen Tunnel mit schlitzförmigen Öffnungen, die Ausblicke auf die Photoprints gewähren. Dieses Konzept soll das Kriegsszenario verdeutlichen.
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