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Forscher und Bürger wagen einen Blick in die Zukunft

22.09.2004 - (idw) Union der deutschen Akademien der Wissenschaften

Die TECHNIKDIALOGE im Wissenschaftssommer 2004 Stuttgart fragen nach den Chancen und Risiken neuer und alter Technologien. Führende Nanotechnologen diskutieren Erwartungen an die Wissenschaft des Allerkleinsten, auf der hohe wirtschaftliche Erwartungen ruhen. Mobilitätsforscher und Wissenschaftsphilosophen fragen nach der Zukunft der Mobilität und stellen sich der Diskussion mit dem breiten Publikum.

28. September 2004, 19.30 h
Nanotechnologie - wird die Zukunft nano?

Noch steckt die Nanotechnologie in den Kinderschuhen, erste Ergebnisse und Anwendungen lassen jedoch ein enormes Potential erwarten. Wie groß sind die Chancen und Möglichkeiten der Nanotechnik wirklich, und welche Risiken kann man heute absehen? Führende Nanotechnologen und ein Philosoph stellen die wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekte der Nanotechnologie vor. Prof. Dr. Ralf Wehrspohn (Institut für Physik, Nanophotonische Materialien, Paderborn) fragt: "Ist die Zukunft nano?". Über die "Nanotechnologie - Chance oder Risiko?" diskutieren Prof. Dr. Harald Fuchs (Physikalisches Institut, Centrum für Nanotechnologie, Münster) und Prof. Dr. Helmut Schmidt (Leibniz-Institut für Neue Materialen, Nanokompetenzzentrum "chemische Nanotechnologien", Saarbrücken): "Chancen nutzen - Risiken vermeiden: Nanowerkstoffe für Oberflächentechnik und Life Science". Über die Notwendigkeit der Risikominimierung und neuer Wertekriterien spricht Prof. Dr. Hans Poser (Institut für Philosophie, Wissenschaftstheorie, Wissenschafts- und Technikgeschichte, TU Berlin): "Tand, Tand ist das Gebilde von Menschen-hand?". Es begrüßt der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft Hans-Olaf Henkel.

29. September 2004, 19.30 h
Die Zukunft der Mobilität - welche Technik bewegt uns morgen?

Das Auto, die Bahn, das Flugzeug sind Grundbausteine der technischen Zivilisation. Doch der Umgang des Menschen mit seinen "Mobilitätsmitteln" ist nicht immer vernünftig. Ein Preis der Mobilität in Deutschland waren 6603 Verkehrstote im Jahr 2003. Weist intelligentes Verkehrsmanagement den Weg in die Zukunft der Mobilität? Verbreiten sich technische Innovationen wie der Brennstoffzellenantrieb oder gar das öffentliche Auto mit Chip und Satellitenortung? Mobilitätsforscher, Ingenieure und Technikphilosophen diskutieren über die Mobilität von morgen. Nach der Einführung und Moderation von Dr. Frank Stäudner (Leibniz-Gemeinschaft, Berlin) spricht Dr. Weert Canzler (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung) über die "Zukunft des Autoverkehrs" mit Prof. Dr. Reinhart Kühne (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft, Berlin): "Verkehrsmanagement - Königsweg für eine finanzierbare Mobilität". Über den Zusammenhang von "Mobilität und praktischer Vernunft" philosophiert Prof. Dr. Klaus Kornwachs (Lehrstuhl für Technikphilosophie, Technische Universität Cottbus). Es begrüßt der Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften Prof. Dr. Peter Graf Kielmansegg.

Die TECHNIKDIALOGE fügen sich ein in die Gemeinschaftsinitiative Wissenschaft im Dialog und den Wissenschaftssommer 2004 in Stuttgart. Sie sind Teile der Veranstaltungsreihe Geisteswissenschaft im Dialog, die seit 2001 von der UNION DER DEUTSCHEN AKADEMIEN DER WISSENSCHAFTEN und der LEIBNIZ-GEMEINSCHAFT in Bonn durchgeführt wird. Die Veranstaltungsreihe wird unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und steht unter der Schirmherrschaft von Staatssekretär Wolf-Michael Catenhusen.

Termin: 28. und 29. September 2004, jeweils um 19.30 Uhr

Ort: Galerie der LBBW, Königstraße 5, 70173 Stuttgart

Ansprechpartner:
Dr. Katharina Weisrock
Union der deutschen Akademien der Wissenschaften
Geschwister-Scholl-Str. 2, 55131 Mainz
06131/21 85 28 14, weisrock@mail.uni-mainz.de
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