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Umberto Eco bei Transcultura-Tagung in Merzig

24.09.2004 - (idw) Universität des Saarlandes

Termin: 1. und 2. Oktober
Thema: "Recht und Frieden"

Pressekonferenz zur Transcultura-Tagung
Am Samstag, 2. Oktober, wird Ministerpräsident Peter Müller von 9 Uhr bis 9.30 Uhr die Veranstaltung eröffnen.
Von 9.45 bis 10.15 Uhr lädt Professor Maximilian Herberger die Medien zur Pressekonferenz ein: Anwesend sein werden Professor Umberto Eco, der Oberbürgermeister von Merzig Dr. Alfons Lauer und der französische Generalkonsul Gérard Grall.
!! Um Anmeldung zur Pressekonferenz wird gebeten.
Professor Herberger steht gerne für Interviews zur Tagung zur Verfügung, auch bereits im Vorfeld der Veranstaltung.
Wir weisen darauf hin, dass Herr Eco außerhalb der Presse-konferenz nicht für Einzelinterviews zur Verfügung stehen wird.

Darüber hinaus würden wir uns freuen, wenn Sie bekannt machen könnten, dass interessierte Zuhörer sich jetzt für die letzten Publikumsplätze anmelden können! (Die Teilnahme ist kostenlos)

Anmeldung unter Telefon: Tel. 0681/302-3105,
Email: transcultura@jura.uni-sb.de
oder im Internet unter:
http://rechtsinformatik.jura.uni-sb.de/transcultura/

Die Vorträge und Diskussionen werden simultan deutsch, englisch und französisch gedolmetscht (für alle angemeldeten Zuhörer sind Kopfhörer vorhanden).

Anfang Oktober wird im saarländischen Merzig ein Kongress des internationalen Wissenschaftler-Netzwerks Transcultura zum Thema "Recht und Frieden" stattfinden. Zu den Teilnehmern zählen auch der bekannte Autor und Semiotiker Professor Umberto Eco, bekannte Wissenschaftler wie Professor Jean Klein sowie Ministerpräsident Peter Müller. Gastgeber des Forums ist der Saarbrücker Rechtsinformatiker Professor Maximilian Herberger, der von deutscher Seite an Transcultura beteiligt ist.

Transcultura wurde 1988 von Professor Umberto Eco ("Der Name der Rose", "Das Foucaultsche Pendel") und dem Pariser Ethnologen Professor Alain le Pichon gegründet und vereint seither Wissenschaftler und unabhängige Experten verschiedener Disziplinen aus Afrika, Asien und Europa. Dem Forscher-Netzwerk liegt die Idee einer "alternativen Anthropologie" zugrunde, bei der im Gegensatz zum nur interkulturellen Austausch mit den Augen der anderen Kultur auf die eigene geschaut wird - wechselseitig und gleichberechtigt. Durch fortlaufenden Dialog und Zusammenarbeit, insbesondere auch auf regelmäßigen Kongressen, die weltweit ausgerichtet werden, will die Organisation das gegenseitige Verständnis der Kulturen fördern.
Prof. Maximilian Herberger, Direktor des Instituts für Rechtsinformatik der Universität des Saarlandes und einziges deutsches Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von Transcultura, ist es nun gelungen, die Tagung ins Saarland zu holen: Am 1. und 2. Oktober werden die internationalen Wissenschaftler, darunter auch Transcultura-Mitbegründer Umberto Eco, in Merzig zum transkulturellen Dialog über "Recht und Frieden" zusammenkommen. Die Bedeutung und der Gebrauch dieser Schlüsselwörter sollen in unterschiedlichen kulturellen Kontexten hinterfragt werden. Dabei geht es nicht nur um das kodifizierte Recht, sondern im weitesten Sinne um Rechtsempfinden.

Ziel der Transcultura-Tagungen, die jeweils unter dem Motto anderer Schlüsselbegriffe stehen, ist u.a. der Aufbau einer "transkulturellen Enzyklopädie der Worte und Schlüsselbegriffe", die das sprachliche und kulturelle Erbe Asiens, Afrikas und Europas im Sinne eines besseren gegenseitigen Verständnisses zusammentragen soll.


Information im Internet:
http://rechtsinformatik.jura.uni-sb.de/transcultura/

Sie haben Fragen? Dann setzen Sie sich bitte in Verbindung mit
Prof. Maximilian Herberger:
Tel. 0681/302-3105, Email: rechtsinformatik@jura.uni-sb.de
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