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Tarifrunde 2002 im öffentlichen Dienst

11.11.2002 - (idw) Hans-Böckler-Stiftung

Im Vergleich zur gesamtwirtschaftlichen Tarifentwicklung sind die Tariflöhne und -gehälter im öffentlichen Dienst im Westen in den vergangenen zehn Jahren deutlich geringer angestiegen. Dies geht aus einer Untersuchung des WSI-Tarifarchivs der Hans-Böckler-Stiftung hervor.

Am 31.10.2002 laufen die Tarifverträge im öffentlichen Dienst aus, am 15. November sollen die ersten Verhandlungen stattfinden. Der letzte Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst vom Frühjahr 2000 bestand aus folgenden Elementen:
Pauschale von 400 DM für April bis Juli 2000

Tariferhöhung von 2,0 % ab August 2000

Stufenerhöhung von 2,4 % ab September 2001

Tarifniveauanpassung Ost: von 86,5 auf 87 % ab August 2000, auf 88,5 % ab Januar 2001, auf 90 % ab Januar 2002,
Laufzeit bis 31.12.02.

Im Vergleich zur gesamtwirtschaftlichen Tarifentwicklung sind die Tariflöhne und -gehälter im öffentlichen Dienst im Westen in den vergangenen zehn Jahren deutlich geringer angestiegen. Dies geht aus dem Vergleich der jahresbezogenen Tarifsteigerungen hervor.

Das Tarifniveau Ost/West zeigt ebenfalls einen Rückstand des öffentlichen Dienstes gegenüber der Gesamtwirtschaft. Zu berücksichtigen ist, dass in zahlreichen Tarifbereichen bereits ein Tarifniveau Ost/West von 100 % erreicht ist. Dazu zählen u.a. die Bereiche: Metall, Stahl, Druck, Einzelhandel, Banken, Versicherungen, Telekom und Post. Stufenpläne für eine 100%ige Anpassung bestehen u.a. in der chemischen Industrie (bis 2009).
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