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FH Aachen bei Forschung und Entwicklung bundesweit in der Spitzengruppe

06.10.2004 - (idw) Fachhochschule Aachen

Forschungsministerium veröffentlicht Studie über die Leistungsfähigkeit
von Fachhochschulen - Hervorragendes Zeugnis für die FH Aachen


Mit neuem Antrieb in die Zukunft: Prof. Buchkremer, Rektor der FH Aachen, war nur anfangs skeptisch, dann überzeugte der innovative, mit einer Brennstoffzelle und Wasserstoff betriebene, Roller vollauf. Foto: FH Aachen "Mit ihren Leistungen in der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung sind die 160 Fachhochschulen in Deutschland die idealen Kooperationspartner für kleine und mittlere Unternehmen". Das hat Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn in Berlin anlässlich der Veröffentlichung einer Studie über die Leistungsfähigkeit der Fachhochschulen festgestellt. Mit dem Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für Forschung an Fachhochschulen sind bislang rund 950 FuE-Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 83 Millionen Euro gefördert worden. Die FH Aachen ist in vielen Bereichen in der Spitzengruppe vertreten.
Gemessen an der Anzahl der Forschungs- und Entwicklungsprojekte sind die Fachhochschule Aachen und Köln "spitze". Mehr als 250 "F&E"-Projekte kann FH-Rektor Prof. Hermann Josef Buchkremer zur Zeit vorweisen. Die große Mehrheit der Fachhochschulen hat dagegen nur weniger als einhundert Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Zukunftsweisende Forschungs- und Entwicklungs-Schwerpunkte an der FH Aachen sind zum Beispiel Lasertechnik, Biotechnologie, Thermische Nutzung der Sonnenenergie, Cellular Engineering, Wasserstoff in Flugtriebwerken, Rapid Prototyping, Mikrogasturbinen, Aufbereitung von Verbundstoffen, Mechatronik, Energiemanagement und virtuelle Produktentwicklung von Boden- und Luftfahrzeugen.
Im Bereich der Drittmittel liegt die FH Aachen bundesweit auf dem dritten Rang hinter Lübeck und Münster. Hier setzt die FH Aachen vor allem auf den starken Wirtschaftsstandort in der Euregio: Mehr als zwei Drittel der eingeworbenen Gelder stammen aus der regionalen Wirtschaft. Großen Wert legt die Prorektorin für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer, Prof. Dr. Gisela Engeln-Müllges, aber auch auf die internationale Ausrichtung. Bei der Anzahl der Kooperationen mit ausländischen Partnern liegt die Fachhochschule mit mehr als 30 internationalen Kooperationen in der Spitzengruppe. Die meisten Fachhochschulen können dagegen nur etwa zehn Kooperationen vorweisen.
Das Fraunhofer Institut für Innovationsforschung und Systemtechnik (ISI) in Karlsruhe hat im Rahmen der Studie die Potenziale und die Vernetzung der Fachhochschulen mit der Wirtschaft analysiert. Allein für den Zeitraum von 2000 bis 2003 sind in der Studie insgesamt rund 6.000 FuE-Projekte aus unterschiedlichen Förderquellen ausgemacht worden. Mit dem neu ausgerichteten Programm "Forschung an Fachhochschulen im Verbund mit der Wirtschaft (FH³)" möchte das BMBF die Kooperationen in den Bereichen Forschung und Entwicklung noch weiter verbessern und den Transfer von Know-how in neue Produkte und Dienstleistungen in Zukunft beschleunigen. "Die Fachhochschulen werden ihre Funktion als Innovationsschmieden in Deutschland mit unserer Hilfe erhalten und ausbauen", so die Bundesbildungsministerin Bulmahn weiter.

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