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Mobilträume in der dritten Dimension

06.10.2004 - (idw) Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD

Auf neuesten High-Tech via Mobiltelefon schnell und unkompliziert zugreifen ist der Traum vieler Handy-Besitzer. Das zeigt das große Interesse des Publikums an multifunktionalen Pocketgeräten auf Fachmessen wie der CeBIT oder auch der Photokina. Mit der Kombination von Internet und digitalem Mobilfunk können in naher Zukunft viele Anwender weltweit über völlig neue Funktionalitäten verfügen, wie multimediale Informationen, Handelsdienstleistungen und Unterhaltungsservice. Doch trotz steigender Leistungsfähigkeit der Übertragungsnetze werden die Mobilfunkdienste von Morgen nur erfolgreich sein, wenn sie den individuellen Interessen und Ansprüchen vieler Benutzer entsprechen. Hier bieten netzwerkbasierte Geographische Informationssysteme (GIS) bereits komplexe IT-Lösungen an, um mobile Prozesse in Beruf und Freizeit optimal zu bewältigen. So etwa in der Telekommunikation, im Verkehr, Tourismus und in der Umwelt. Die große Herausforderung lautet, solche Systeme für alle handelsüblichen Endgeräte zu entwickeln und damit einen globalen Massenmarkt zu erreichen. Welche ausgereiften Technologien sich für mobile Endgeräte gewinnbringend nutzen lassen, zeigt der

2D/3D Mobile Computing Kongress 2004,
interaktiv und mobil - die neue Dimension der Kommunikation

Zeit: Freitag, 22. Oktober 2004
Ort: Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung, Fraunhoferstraße 5, 64283 Darmstadt

Auf der Veranstaltung berichten bekannte Fachleute aus der Industrie und Wissenschaft von den aktuellen und künftigen Herausforderungen an die neue Mobilfunkgeneration. So wird beispielsweise Dr. Andreas Binder von der Vodafone Pilotentwicklung GmbH, München aufzeigen, welche realen Chancen das mobile Internet von Morgen bietet. Wie neuartige Schnittstellen für Benutzer durch die innovative Technologie der Augmented Reality aussehen können, berichtet Prof. Dr. Schmalstieg von der Universität Wien. Dr. Uwe Jasnoch von der GIStec GmbH, Darmstadt beleuchtet den Einsatz von multimedialen
3-D-Daten, die sich individuell, ortsbezogen und zielgerichtet abrufen lassen. Weitere Referenten berichten über neuartige Visualisierungs- oder Interaktionstechnologien für das mobile Computing. Ferner erhalten die Teilnehmer der Fachtagung durch Live-Demonstrationen einen umfassenden Einblick in aktuelle Anwendungen im Umfeld interaktiver Multimedia-Systeme und graphischer Datenverarbeitung.
Die Themen der weiteren Vorträge sowie detaillierte Informationen über den Kongress 2D/3D Mobile Computing Kongress 2004 erhalten Sie im Internet unter der URL:
http://www.mc-kongress2004.de
Wir möchten Sie bitten, sich online unter oben genannter Webadresse oder per Fax (06151/155-446), per E-Mail (Bernad.Lukacin@igd.fraunhofer.de)
oder telefonisch (06151/155-146) anzumelden.

Kontakt
Jörg Sahm
Fraunhofer IGD
Telefon: +49 (0) 6151/155-645
Fax: +49 (0) 6151/155-139
E-Mail: joerg.sahm@igd.fraunhofer.de

Kurzprofil INI-GraphicsNet:
Das internationale Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung (INI-GraphicsNet) besteht aus dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, dem Zentrum für Graphische Datenverarbeitung ZGDV e.V., beide in Darmstadt und Rostock, und dem Fachgebiet Graphisch-Interaktive Systeme (GRIS) der Technischen Universität Darmstadt sowie weiteren acht Institutionen in sechs Ländern: dem Centre for Advanced Media Technology (CAMTech), dem Centre for Graphics and Media Technology (CGMT), beide in Singapur, dem Centro de Computaç"o Gráfica (CCG) in Guimar"es und Coimbra (Portugal), imedia - The ICPNM Academy in Providence, Rhode Island (USA), dem Omaha Graphics and Media Laboratory (OGM) in Nebraska (USA), dem Centre for Visual Interaction and Communication Technologies (VICOMTech) in San Sebastian (Spanien), dem Institute for Graphic Interfaces (IGI) in Seoul (Süd-Korea) und dem Center for Advanced Computer Graphics Technologies (GraphiTech) in Trento (Italien).

Diese Institutionen bilden das weltweit größte und leistungsfähigste Forschungs-Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung. Ihre Kernkompetenz ist die Visualisierung und interaktive Verarbeitung von Daten, Informationen und Wissen. Sie erforschen und entwickeln neue Interaktions- und Dialogformen für digitale Medien und realisieren innovative Systeme zur Kommunikation und graphisch-interaktiven Kooperation über Rechnernetzwerke. Innerhalb des Forschungsverbundes sind an den zehn Standorten über 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehr als 500 wissenschaftliche Hilfskräfte beschäftigt. Der Etat betrug 2003 über 40 Millionen EURO.
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