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Klingeltöne - ein Thema für die Musikforschung?

06.10.2004 - (idw) Universität zu Köln

Handys klingeln nicht mehr nur, sondern sie machen Musik. Das Geschäft mit Klingeltönen boomt vor allem bei Jugendlichen, es überschreitet inzwischen den Umsatz, der mit dem Verkauf von Singles erzielt wird, so dass auch die krisengeschüttelte Musikindustrie davon kräftig profitiert

156 /2004 (Klingeltöne)
Klingeltöne - ein Thema für die Musikforschung?
Tagung an der Universität zu Köln

Handys klingeln nicht mehr nur, sondern sie machen Musik. Das Geschäft mit Klingeltönen boomt vor allem bei Jugendlichen, es überschreitet inzwischen den Umsatz, der mit dem Verkauf von Singles erzielt wird, so dass auch die krisengeschüttelte Musikindustrie davon kräftig profitiert. Diesem Phänomen und anderen in der explosionsartigen Entwicklung des Medienmarktes widmet sich eine Tagung über "Musikalische Volkskulturen und elektronische Medien", die

vom 14. bis 16. Oktober 2004, täglich ab 9.00 Uhr
im Institut für Musikalische Volkskunde der Universität zu Köln
Erziehungswissenschaftliche Fakultät, Gronewaldstr. 2, 50931 Köln-Lindenthal

stattfindet.

Die Verwendung der Computertechnik hat neue Möglichkeiten musikalischer Praxis eröffnet - bis hin zur Kreierung eines virtuellen Staates "Balkania" im Internet - ein Versuch, dieser Region nicht nur ein positives Image, sondern auch eine kulturelle Identität zu verleihen. Doch auch mit der Musik in traditionelleren Medien wie Rundfunk, Fernsehen und Film beschäftigen sich verschiedene Themen der Tagung: z.B. mit kritischen Äußerungen in Medienhits der NS-Zeit, mit dem "Volkslied-Flimmern" im DDR-Fernsehen und der Musik in indischen Filmen. Das Spektrum der Vorträge umfasst die Musikindustrie naher und ferner Regionen: Deutschland und Österreich einschließlich seiner Minoritäten, Griechenland, Indien, Nepal und Russland. Behandelt werden auch Fragen der Archivierung von Musik in renommierten Institutionen wie den Phonogramm-Archiven in Berlin und Wien, beim Österreichischen Volksliedwerk, in dem Deutschen Volksliedarchiv Freiburg und dem Institut für Musikalische Volkskunde an der Universität zu Köln.

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos. Nähere Informationen zum Programm sind im Internet unter http://www.uni-koeln.de/ew-fak/Mus_volk/anmeldungkoeln.htm abrufbar.

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Verantwortlich: Eva Faresin

Für Rückfragen steht Ihnen Dr. Gisela Probst-Effah unter der Telefonnummer 0221/470-5267, der Fax-Nummer 0221/470-6719 und unter der Email-Adresse gisela.probst@uni-koeln.de zur Verfügung.

Unsere Presseinformationen finden Sie auch im World Wide Web unter http://www.uni-koeln.de/pi/.
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