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Südafrikanischer Forschungspreis für Kieler Ozeanograph

06.10.2004 - (idw) Leibniz-Institut für Meereswissenschaften, Kiel


Die südafrikanische Forschungsstiftung (NRF) hat den Alexander von Humboldt-Preis an Professor Gerold Siedler, Emeritus im Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR), verliehen. Der Preis wird einmal im Jahr von der NRF auf Basis der Gegenseitigkeit mit der deutschen Alexander von Humboldt-Stiftung an deutsche Wissenschaftler als Anerkennung für herausragende Leistungen in Forschung und Lehre vergeben. Mit der Auszeichnung erhält der Preisträger die Möglichkeit, innerhalb der folgenden drei Jahre für insgesamt zwölf Monate als Gastprofessor an der Universität von Kapstadt zu arbeiten und dabei seine Forschungsarbeiten fortzuführen.

Professor Siedler hat den größten Teil seiner wissenschaftlichen Laufbahn in Kiel verbracht; von 1976-1978 war er Direktor des Instituts für Meereskunde und von 1991-1992 Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität (CAU). Durch seine Forschung hat er einen maßgeblichen Beitrag zum Verständnis der ozeanischen Zirkulation in Atlantik und Pazifik geleistet. Bei der Planung und Durchführung internationaler Forschungsvorhaben wie dem World Ocean Circulation Experiment spielte er eine führende Rolle. Neben seiner Ausbildungstätigkeit als Professor an der CAU hat er mehrfach Lehraufgaben an Universitäten und Forschungsinstitutionen im Ausland übernommen. Er ist Autor und Mitherausgeber mehrerer ozeanographischer Lehrbücher.
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