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Versorgungstechnik der FH Lausitz feiert zehnjähriges Bestehen mit wissenschaftlichem Kolloquium

07.10.2004 - (idw) Fachhochschule Lausitz

Der Studiengang Versorgungstechnik der Fachhochschule Lausitz feiert am Freitag, dem 8. Oktober 2004, sein zehnjähriges Bestehen und nimmt dies zum Anlass, seinen Kooperationspartnern die Entwicklung der Lehre und Forschung zu zeigen sowie Kontakte zu seinen Alumni neu zu knüpfen und zu erweitern.

Die Festveranstaltung mit einem wissenschaftlichen Kolloquium, Vorträgen zu den Perspektiven der Versorgungstechnik und zur Forschung im Studiengang sowie mit der feierlichen Übergabe von Diplomurkunden beginnt um 12 Uhr im Laborgebäude der FHL am Studienort Cottbus in der Lipezker Straße.

Für Interessenten besteht ab 16:30 Uhr die Möglichkeit, das Fachhochschulgelände in Senftenberg sowie Cottbus zu besichtigen. Bei der Abendveranstaltung in der neuen Mensa auf dem Cottbuser Campus können sich ab 19 Uhr Absolventen mit ihren ehemaligen Kommilitonen oder Dozenten austauschen und die Studierenden etwas über das Arbeitsleben erfahren. Eingeladen sind alle Kooperationspartner sowie Studierende und Alumni der Versorgungstechnik.

Historie
Der Fachbereich Versorgungstechnik der FHL begann seine Arbeit im Jahre 1994 am Studienort Senftenberg der FHL und zog 1996 in seine jetzige Wirkungsstätte am Studienort Cottbus. Die praktische Ausbildung fand weiterhin in den Laboren in Senftenberg statt. Mit der Übergabe des Laborgebäudes im Mai 1999 konnten in Cottbus ausreichend Laborkapazitäten genutzt werden, um für die Ausbildung und die Forschung Teststände zu errichten. Heute können die Studierenden an modernen Anlagen im Bereich Heizungstechnik, Regelungstechnik, Klimatechnik sowie Kältetechnik ihre theoretischen Kenntnisse vertiefen. Im Jahre 2001 wurde aus den Fachbereichen Architektur, Bauingenieurwesen sowie Versorgungstechnik ein großer Fachbereich gegründet, und die ehemaligen Fachbereiche wurden zu Studiengängen.

Mittlerweile sind zirka 130 Studierende eingeschrieben. In der Region konnte der Studiengang in Fachkreisen durch die Vortragsreihe "Versorgungstechnische Gespräche" Anerkennung finden. Durch zahlreiche kleinere und größere Forschungsaktivitäten wurde der Name des Studienganges Versorgungstechnik in der Region bekannt. Kooperationen mit Firmen, mit Organisationen und Einzelpersonen prägen die neben der Vorlesung betriebenen Aktivitäten der Professoren. Öffentliche Einrichtungen wie Städte und kommunale Unternehmen werden im Rahmen von studentischen Projekten und Gutachten beraten. Optimierungen von Fernwärmenetzen, Energiekonzepte für Versorgungsgebiete, Abwasserkonzepte für Gemeinden, Konzipierungen von Regelungen, Optimierung von Energieverbräuchen der Heizungs- und Lüftungsanlagen in Sporthallen, Schwimmbädern sowie Messehallen stellen den Hauptanteil der Untersuchungen dar.

Künftig wird die Einführung eines Bachelor- und Masterstudiengangs das Bild der Versorgungstechnik neu prägen. Auch die Realisierung eines Dualen Studiengangs wird zur Zeit geprüft. Die Versorgungstechnik ist die einzige Ausbildungsmöglichkeit in der Technischen Gebäudeausrüstung im Land Brandenburg. Die enge fachliche Verbundenheit mit den Baustudiengängen Architektur und Bauingenieurwesen ist in idealer Weise am Studienort Cottbus der FHL realisiert. Somit stellt sich auch das strukturelle Umfeld positiv dar.
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