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Ideenwettbewerb "IdeaGeneration" - unternehmerische Ideen mit gesellschaftlichem Pfiff aus Hochschul

08.10.2004 - (idw) Universität Kassel

Unternehmerische Projektideen mit gesellschaftlichem Engagement zu motivieren, war das Ziel des erstmalig an den Universitäten Kassel und Göttingen durchgeführten Ideenwettbewerbs "IdeaGeneration". Durchgeführt wurde der Wettbewerb vom STARTnetz für Intra- und Entrepreneurship in Kooperation mit der Kasseler Sparkasse, die 3.000,- Euro Preisgeld für die drei besten Teams zur Verfügung stellte.

Kassel. Unternehmerische Projektideen mit gesellschaftlichem Engagement zu motivieren, war das Ziel des erstmalig an den Universitäten Kassel und Göttingen durchgeführten Ideenwettbewerbs "IdeaGeneration". Durchgeführt wurde der Wettbewerb vom STARTnetz für Intra- und Entrepreneurship in Kooperation mit der Kasseler Sparkasse, die 3.000,- Euro Preisgeld für die drei besten Teams zur Verfügung stellte.

Gesucht wurden Projekt- und Gründungsideen, die soziale, kulturelle oder ökologische Zielsetzungen auf eine originelle, innovative und nachhaltige Weise verfolgen. Angesprochen waren Studierende, Mitarbeiter und Absolventen aus den Hochschulen.
Insgesamt 20 Projektskizzen aus unterschiedlichen Fachbereichen wurden eingereicht. Von diesen hatten 8 Teams die Gelegenheit, Ihre Ideen der Jury zu präsentieren.
Die Jury bestand aus: Thomas Erik Junge (Bürgermeister u. Kulturdezernent der Stadt Kassel), Prof. Dr. Jens Hesselbach (Universität Kassel, Maschinenbau), Prof. Dr. Heinz Bude (Universität Kassel, Soziologie), Dr. Helga Jäger (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung - Referatsleiterin Kulturwirtschaft), Dr. Oliver Fromm (Universität Kassel, UniKasselTransfer), Uli Holefleisch (2. Bürgermeister der Stadt Göttingen), und Kristin Lorenz (Wirtschaftsförderung Göttingen). Als Sponsor nahm Herr Ewald Griesel von der Kasseler Sparkasse an der Sitzung teil.

Viele der Bewerberteams aus unterschiedlichsten Bereichen der Hochschulen (Sozial- u. Geisteswissenschaftler, Künstler, Mediziner oder Ökologen) präsentierten im Rahmen des Wettbewerbs erstmalig ihre Ideen. Für die Jury bestand nun die Herausforderung darin, aus den vielfältigen Ideen, diejenigen herauszusuchen, die den Kriterien Ökonomische Effizienz und Realisierbarkeit, sowie gesellschaftlicher Nutzen am ehesten gerecht wurden.

Den ersten Preis in Höhe von 1.500,- Euro bekam die Projektidee "ISOGEN AG". Giorgis Theodorakis und Sebastian Wentrup überzeugten die Jury mit ihrer Idee der Zertifizierung von Holz. Mittels DNA-Analyse gelingt es den Mitarbeitern der Universität Göttingen die Herkunft des Holzes ausfindig zu machen. Vor dem Hintergrund, dass jährlich illegal geschlagenes Holz im Wert von etwa 1,2 Mrd. Euro nach Europa eingeführt werden, ist "ISOGEN AG" ein gesellschaftlich wünschenswertes sowie ökonomisch erfolg versprechendes Projekt.

Ganz anders geartet ist das Projekt, für das die Jury den zweiten Platz in Höhe von 1.000,- Euro auslobte. Die Kasseler Studenten der Kunsthochschule Yasser Serdeni und Christian Klotz präsentierten der Jury ihre Idee Entwicklung von T-Shirts via Open Source Lösung im Internet. Weniger die Entwicklung der T-Shirts selbst, als vielmehr das Verfahren dazu, überzeugten die Jury.

Die große Bandbreite des Wettbewerbs wurde bei der Bekanntgabe des dritten Preises deutlich. Maria Daskalakis, Mitarbeiterin der Universität Kassel, Alexandra Daskalakis, Phamaberaterin aus Düsseldorf und Matthias Schütz, Maschinenbaustudent der Universität Kassel überzeugten mit der Idee vom SENUMAT (Selbstbestimmte Ernährung bei Nahrungsmittelunverträglichkeit) und freuten sich über das Preisgeld von 500,- Euro.

Mit dem Ende des Wettbewerbs beginnt jedoch erst die eigentliche Arbeit bei der weiteren Konkretisierung und Umsetzung der Ideen. Um den weiteren Prozess der Umsetzung zu unterstützen werden alle Bewerberteams eingeladen, um gemeinsam die weitere Verwirklichung der Ideen zu diskutieren und um Möglichkeiten und Wege hierzu aufzuzeigen, z.B. die Teilnahme an dem Business Plan Wettbewerb "Promotion Nordhessen".

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Info
Universität Kassel
Jörg Froharth
UniKasselTransfer
tel (0561) 804 2498
e-mail froharth@uni-kassel.de
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