Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 6. Dezember 2019 

1. Leipziger Tag der Frauengesundheit

12.11.2002 - (idw) Universität Leipzig

Myome Sind gutartige Geschwülste der Gebärmutter, an denen ca. 20 % der Frauen über 30 Jahre leiden. Es ist also eine relativ häufige Erkrankung, über die die meisten allerdings nichts Genaues wissen. Deshalb wollen die Leipziger Gynäkologinnen auf einem Patientinnenforum darüber informieren.


In der Kernspinaufnahme ist ein Myom von einem Durchmesser von 8 cm an der vorderen Gebärmutterwand gut zu erkennen Myome Sind gutartige Geschwülste der Gebärmutter, an denen ca. 20 % der Frauen über 30 Jahre leiden. Es ist also eine relativ häufige Erkrankung, über die die meisten allerdings nichts Genaues wissen. Deshalb wollen die Leipziger Gynäkologinnen auf einem Patientinnenforum darüber informieren.

Zeit: 14. November, 16.00 bis 19.00 Uhr
Ort: Alter Senatssaal, Ritterstraße 26

Das Patientinnenenforum ist Teil einer Veranstaltungsreihe zur Frauengesundheit, die in Leipzig gute Tradition werden soll. Prof. Dr. Dr. Michael Höckel, Direktor der Universitätsfrauenklinik und Poliklinik, will mit dieser Reihe Ärzte und Patientinnen zusammenbringen, um umfassende Informationen in einem ganzheitlichen Sinne über ausgewählte gynäkologische Krankheitsbilder zu vermitteln. Der Universitätsmediziner will damit seiner zweifachen Verantwortung entsprechen, zum einen KollegInnen in Niederlassungen und Kliniken mit neuesten diagnostischen und therapeutischen Trends bekanntzumachen und zum anderen Patientinnen über Krankheitsbilder aufzuklären. Dabei sieht er das keineswegs als Einbahnstraße: "Wir müssen wissen, was den anderen bewegt. Das gilt sowohl für die Ärzte mit ihren unterschiedlichen Aufgaben in der Patientenbetreuung als auch für die Patientinnen." Die Veranstaltung für die Ärzte fand bereits am 9. November statt.

Dass man gerade mit den Myomen in der Gebärmutter beginnt, liegt zum einen an der Häufigkeit und Vielschichtigkeit des Krankheitsbildes. Zum anderen zeigt sich gerade hier besonders deutlich die selektive Informationspraxis. "Die Informationen, die an uns heran getragen werden, bilden häufig nur einen Ausschnitt aus einem großen Komplex, oft unter dem Gesichtspunkt dessen, was man über ein bestimmtes medizinisches Gerät oder ein Medikament wissen sollte. Gerade beim Uterus myomatosus (Myome in der Gebärmutter) fehlt es an hochwertigen evidenzbasierten Informationen, auf die wir im Interesse unserer Patientinnen nicht verzichten dürfen." Auf Grund der großen gesundheitspolitischen Bedeutung übernahm die sächsische Gesundheitsministerin Christine Weber die Schirmherrschaft für die Leipziger Tage der Frauengesundheit.

Die Veranstaltung behandelt sowohl Ursachen und Erscheinungsbilder der Myome in der Gebärmutter als auch ihre Symptome und ihre Behandlung. Bei der Themenauswahl spielte natürlich eine besondere Rolle, was die Patientinnen interessieren könnte. "Wie merke ich eigentlich, dass ich ein Myom habe?", "Wie stellt der Gynäkologe das Myom zweifelsfrei fest?", "Was passiert, wenn ich schwanger bin und Myome habe?", "Wie werden Myome behandelt?", "Was passiert danach?" - sind Fragen, die sich in den Vorträgen wiederfinden. Akademisch und praktisch tätige Ärzte arbeiten dabei Hand in Hand. Wenn am Schluss noch Fragen offen bleiben, kann direkt gefragt werden. Prof. Höckel und die Referenten aus Klinik und Praxis stehen gern noch zur Verfügung. Auch in der Pause, in der eine kleine Stärkung geboten wird, kann das Gespräch mit den Experten gesucht werden.

weitere Informationen: Prof. Dr. Dr. Michael Höckel

Telefon: 0341 97 34 400
E-Mail: hoeckelm@medizin.uni-leipzig.de
uniprotokolle > Nachrichten > 1. Leipziger Tag der Frauengesundheit

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/8930/">1. Leipziger Tag der Frauengesundheit </a>