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Der Unterhaltungswert der Politik, politische Skandale und Politikerimages

12.11.2002 - (idw) Georg-August-Universität Göttingen

Die Mediendemokratie in Deutschland und ihre Bedeutung für Umsetzung und Außenwirkung von Politik stehen im Mittelpunkt einer Tagung, die der Zeitgeschichtliche Arbeitskreis Niedersachsen (ZAKN) am 15. und 16. November 2002 an der Universität Göttingen veranstaltet. An der ZAKN-Jahrestagung mit dem Titel "Die Politik der Öffentlichkeit - Öffentlichkeit der Politik. Politische Medialisierung in der Geschichte der Bundesrepublik" werden rund 40 deutsche und ausländische Historiker teilnehmen. Sie befassen sich unter anderem mit der Wahlberichterstattung und Politikerimages, mit dem Unterhaltungswert der Politik in der medialien Republik, mit politischen Skandalen und der Politisierung und Polarisierung im Journalismus.

Pressemitteilung
Göttingen, 12. November 2002 / Nr. 308/2002

Der Unterhaltungswert der Politik, politische Skandale und Politikerimages
Tagung an der Georg-August-Universität: Die Mediendemokratie der Bundesrepublik

(pug) Die Mediendemokratie in Deutschland und ihre Bedeutung für Umsetzung und Außenwirkung von Politik stehen im Mittelpunkt einer Tagung, die der Zeitgeschichtliche Arbeitskreis Niedersachsen (ZAKN) am 15. und 16. November 2002 an der Universität Göttingen veranstaltet. An der ZAKN-Jahrestagung mit dem Titel "Die Politik der Öffentlichkeit - Öffentlichkeit der Politik. Politische Medialisierung in der Geschichte der Bundesrepublik" werden rund 40 deutsche und ausländische Historiker teilnehmen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Bernd Weisbrod vom Göttinger Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte befassen sie sich unter anderem mit der Wahlberichterstattung und Politikerimages, mit dem Unterhaltungswert der Politik in der medialien Republik, mit politischen Skandalen und der Politisierung und Polarisierung im Journalismus.

Prof. Weisbrod: "Unsere Tagung thematisiert den historischen Doppelsinn politischer Öffentlichkeiten im Zeitalter der Massenmedien, in dem sich Herstellung und Darstellung von Politik tendeziell decken. Dabei ist zum Beispiel zu fragen, wie der demokratische Prozess selbst zunehmend medialisiert wurde, etwa in der Entwicklung der Wahlkultur. Mit dieser Herangehensweise wollen wir den Fehler vermeiden, Mediengeschichte nur als Institutionengeschichte und Politikgeschichte nur als Kommunikationsgeschichte zu begreifen." Der Historiker wird in seinem Referat "Politische Öffentlichkeiten und symbolische Politik. Zur Erfindung der Mediendemokratie in der Nachkriegszeit" in die Tagung einführen. Neben verschiedenen Vorträgen zu den Themenkomplexen Medialisierung des politischen Raumes, Politische Visualisierung, Politische Skandalisierung, Mediale Politisierung und Ikonische Öffentlichkeiten ist eine abschließende Diskussion geplant, an der Prof. Weisbrod sowie Prof. Dr. Norbert Frei (Ruhr-Universität Bochum), Prof. Dr. Axel Schildt (Universität Hamburg), Prof. Dr. Helmut Korte (Universität Göttingen) mitwirken werden.

Infos zur Tagung können im Internet unter www.gwdg.de/~smnghome/weisbrod/aknds-aktuell.html abgerufen werden.

Kontaktadresse:
Prof. Dr. Bernd Weisbrod
Georg-August-Universität Göttingen
Philosophische Fakultät
Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte
Platz der Göttinger Sieben 5, 37073 Göttingen
Tel. (0551) 39-4664, Fax (0551) 39-4632
e-mail: bweisbr@uni-goettingen.de
Internet: www.gwdg.de/~smnghome/weisbrod/Homepage.htm
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