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Spitzenforschung wird vorgestellt und diskutiert

27.10.2004 - (idw) Technische Universität Bergakademie Freiberg

Kolloquium zu Werkstoffen, Elektronik und Photovoltaik sowie Energierohstoffen am 28./29. Oktober 2004 an der TU Bergakademie Freiberg

"Freiberger Innovationen - Neue Basisstoffe, neue Energie" lautet das Thema einer zweitägigen wissenschaftlichen Tagung, die morgen und am 29. Oktober 2004 an der TU Bergakademie Freiberg stattfindet. "Das Kernthema dieser Veranstaltung ist die Ressourcenabhängigkeit unserer Gesellschaft. In den vergangenen Jahrzehnten haben wir uns aber stetig vom eigenen direkten Zugriff zu diesen Ressourcen entfernt", erläutert Prof. Jörg Matschullat, Direktor des Interdisziplinären Ökologischen Zentrums (IÖZ) der Freiberger Universität, einer der Organisatoren der Veranstaltung. "Und jetzt fängt es langsam an zu dämmern, dass wir damit sowohl strategisch, aber auch hinsichtlich ganz unmittelbarer ökonomischer Interessen in der Zukunft auf gewaltige Probleme zusteuern, wenn es uns nicht gelingt, diese Abhängigkeit wieder zurück zu fahren."
Hier setzt das Freiberger Symposium an und bietet Denkanregungen, Lösungsansätze und zum Teil Lösungswege auf den einzelnen Zweigen dieses Themenbaumes an. "Ich möchte alle Interessenten aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu den Freiberger Innovationen einladen, um beispielsweise neue Halbzeuge für Umformkomponenten, Hochtemperaturfasern oder Halbleitermaterialien für die Photovoltaik, das Recycling von Solarzellen oder neue Energieträger zur Stromerzeugung kennen zu lernen", so Matschullat. Interessante wissenschaftliche Ergebnisse werden auch zum aktuellen Stand der Wasserstoffnutzung für Brennstoffzellen, zur Synthesegaserzeugung beziehungsweise zur Nutzung von Erdwärme und -kälte für Heizung und Klimatisierung vorgestellt.
Das Symposium in der Alten Mensa vereint namhafte Vertreter aus Politik, Industrie und Wissenschaft und will die Leistungsfähigkeit und Forschungskraft der TU Bergakademie Freiberg anhand von profilbestimmenden Bereichen wie Neue Werkstoffe, Elektronik und Photovoltaik sowie Energiegewinnung und Energierohstoffe darstellen und deren erfolgreichen Praxisbezug aufzeigen. Auf einer abschließenden Podiumsdiskussion am Freitag werden dann noch einmal "Neue Basisstoffe aus unterschiedlichen Blickwinkeln" - vom Verbraucher über Banken, Öffentlichkeit, Politik, Umwelt bis zur Nachwuchsförderung - erörtert und diskutiert. (CMH)

Aus dem Programm:
Donnerstag, 28. Oktober
13 Uhr Eröffnung;
14.30 Uhr Kolloquium 1 - Neue Werkstoffe aus Freiberg"
16.15 Uhr Kolloquium 2 - Elektronik und Photovoltaik aus Freiberg
Freitag, 29. Oktober
08.30 Uhr Kolloquium 3 - Energierohstoffe aus "anderen" Quellen
10.30 Uhr Kolloquium 4 - Podiumsdiskussion "Neue Basisstoffe"
12.10 Uhr Schlusswort
13.00 Uhr Imbiss und Posterpräsentation
13.30 Uhr Kleines Orgelkonzert im Freiberger Dom
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