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Qualität und Teamgeist stimmen beim ersten Studierendenjahrgang des ESSEC & MANNHEIM Modular "ExMBA"

27.10.2004 - (idw) Universität Mannheim

44 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten Jahrgangs des berufsbegleitenden Management-Studiengangs offiziell an der Universität Mannheim begrüßt - Qualität, Internationalität und Praxisnähe große Pluspunkte des Programms

Morgens der erste Kurs in "Financial Accounting", am Nachmittag "Decision Making", am Abend die offizielle Begrüßung, danach noch Vorbereitung für den nächsten Kurstag, der mit einer hochkarätigen Diskussionsveranstaltung zum Thema Unternehmensstrategie mit McKinsey-Top-Manager Professor Dr. Wilhelm Rall zu Ende geht - es ist ein anspruchsvolles Programm, das die 44 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ESSEC & MANNHEIM Modular Executive MBA-Programms in ihrer ersten Woche an der Universität Mannheim bewältigen müssen. Doch allem Stress zum Trotz: Die Gruppe ist bei guter Stimmung. "Es ist bemerkenswert, wie die bisherigen Aufgaben gemeistert wurden und wie schnell sich ein echter Teamgeist entwickelt hat", ist Professor Dr. Jens Wüstemann, Mannheimer Academic Director des Studiengangs, begeistert. Nachdem vor sechs Wochen in Paris der Startschuss für das deutsch-französische Vorzeigeprojekt in der internationalen Top-Managementausbildung gefallen war, weilen die Studierenden in ihrem zweiten von insgesamt vierzehn Programmmodulen seit gestern und bis einschließlich Samstag an der Schlosshochschule.
"Ähnlich wie das die Universität beherbergende Mannheimer Schloss, das derzeit eine Großbaustelle ist, befindet sich auch unsere Hochschule in einer Umbauphase. Die MBA-Programme der BWL-Fakultät entwickeln sich in diesem Prozess höchst erfreulich", unterstrich Professor Dr. Hans Wolfgang Arndt, Rektor der Universität Mannheim, in seiner Begrüßung. Der berufsbegleitende ESSEC & MANNHEIM Modular Executive MBA ist der zweite MBA-Studiengang der Fakultät für Betriebswirtschaftslehre der Universität Mannheim (Mannheim Business School). Bereits seit 2002 bietet sie ebenfalls mit der französischen Elite-Wirtschaftshochschule ESSEC sowie der britischen Warwick Business School mit großem Erfolg das einjährige Vollzeitprogramm "The European MBA" an: In diesem Jahr gingen 230 Bewerbungen für 17 Plätze ein. Erst vor wenigen Wochen hatte die Universität Mannheim mit Platz zehn im Gesamtklassement sowie dem Spitzeplatz in der Kategorie "Preis-Leistungs-Verhältnis" im europäischen Business School-Ranking des Magazins Handelsblatt Junge Karriere für Aufsehen gesorgt.
Der ESSEC & MANNHEIM Modular Executive MBA ist für Manager mit einer Berufserfahrung von sieben bis 15 Jahren konzipiert und wird zu gleichen Teilen von der Universität Mannheim und der ESSEC getragen. Das 20-monatige Programm besteht aus 13 fünftägigen Modulen, von denen jeweils fünf an den beiden beteiligten Hochschulen sowie jeweils eines bei der Europäische Union in Brüssel, am Instituto de Empresa in Madrid sowie an einer Partneruniversität in Ost-Mitteleuropa abgehalten werden. Abgerundet wird das Studium durch einen zehntägigen Aufenthalt an einer Business School in Übersee. "Die Qualität der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die Vielfalt ihrer Herkunftsnationen und ihrer beruflichen Backgrounds ist hervorragend", betont Wüstemann. Die Daten unterstreichen diese Aussage: Die 44 Studierenden kommen aus zehn Nationen, sind im Durchschnitt 38 Jahre alt und haben eine Berufserfahrung von über 11,5 Jahren.
Wer den anspruchsvollen Bewerbungsprozess erfolgreich durchlaufen wollte, musste neben den formalen Kriterien auch das Potenzial für eine Position im internationalen Top-Management mitbringen. So wie Arnaud Beasse: Nach Wirtschaftsstudium in Paris und 10-jähriger Berufstätigkeit für einen Aluminiumkonzern und eine Bank in Österreich betreut der 35-jährige Franzose heute als Senior Relations Manager für die Pariser Niederlassung der HypoVereinsbank AG die Führung internationaler Großkonzerne. "Das Programm ist genau das, was ich gesucht habe", betont Beasse. "Ich habe mich im Vorfeld genau über den Markt informiert und wollte einen MBA machen, der sich mit meiner Berufstätigkeit vereinbaren lässt. Außerdem habe ich bei der Wahl des Studiengangs großen Wert auf Internationalität und Englisch als ausschließliche Programmsprache gelegt."
Auch Klaus Huber, Key Account Manager beim Walldorfer Softwarehersteller SAP, hat seine Entscheidung für den ESSEC & MANNHEIM Modular Executive MBA sehr bewusst und nach einer langen Prozess der Informationssuche getroffen. "Ich habe mir von verschiedenen Programmen einen persönlichen Eindruck gemacht. Für Mannheim und die ESSEC haben letztlich der hohe akademische Anspruch und der starke Praxisbezug beider Institutionen sowie das internationale Umfeld den Ausschlag gegeben", so der 37-jährige Diplom-Wirtschaftsingenieur, der nach seinem Abschluss an der Fachhochschule Karlsruhe bereits seit 1992 im Berufsleben steht. "Ich will wissen, was 'State of the Art' ist, mich fortbilden und mich für weitere Aufgaben qualifizieren", beschreibt der gebürtige Schwarzwälder seine Motivation.

ESSEC & MANNHEIM Modular Executive MBA
Daten und Fakten im Überblick

Partner:
Fakultät für Betriebswirtschaftslehre der Universität Mannheim (Mannheim Business School)
Groupe ESSEC (Ecole Supérieure des Sciences Economiques et Commerciales),
Cergy Pontoise/Paris

Abschluss: MBA (Master of Business Administration)
Dauer des Programms: 20 Monate (Beginn jeweils im September)
Unterrichtssprache: Englisch
Studiengebühr: 44.000 Euro
Zulassungs-
voraussetzungen:
* akademischer Erstabschluss
* sieben bis fünfzehn Jahre Berufserfahrung
* deutlich ausgeprägtes Potenzial für eine höhere Managementposition
* sehr gute Englischkenntnisse
* Unterstützung des Vorhabens durch den Arbeitgeber
* Motivation und Belastbarkeit
* empfohlen: GMAT-Score (Graduate Management Aptitude Test)

Struktur des Programms:
Ab Programmbeginn im September 2004 finden in der Regel im sechswöchigen Rhythmus (Ausnahme: Ferienzeiten) fünftägige Kursmodule jeweils von Dienstag bis Samstag statt. Eine Ausnahme bildet das Kursmodul in Nord-/Mittelamerika oder Asien, das zehn Tage dauern wird.

Kursorte/Residencies:
* Universität Mannheim: 5 Module
* ESSEC, Paris/La Défense: 5 Module
* Instituto de Empresa, Madrid: 1 Modul
* Europäische Union, Brüssel: 1 Modul
* Partnerhochschule in Ost-Mitteleuropa 1 Modul
(Ort wird noch bekannt gegeben)
* Partnerhochschule in Nord-/Mittelamerika oder Asien: 1 Modul
(Ort wird von den Teilnehmern bestimmt)

Akademic Director für Mannheim:
Professor Dr. Jens Wüstemann

Kontaktadresse:
Universität Mannheim
Dekanat der Fakultät für Betriebswirtschaftslehre
Executive MBA-Office
Schloss
D-68131 Mannheim
Telefon: (0621) 181-3721
Fax: (0621) 181-1283
E-Mail: mannheim.emba@essec-mannheim.com
Informationen im Internet: www.essec-mannheim.com

Daten zum Teilnehmerjahrgang 2004

Studierendenzahl: 44 (davon 38 männlich und 6 weiblich)
Durchschnittsalter: 38 Jahre
Durchschnittliche Berufserfahrung: 11,5 Jahre
Teilnehmer nach Altersgruppen:
unter 30 Jahre 1
30-34 Jahre 18
35-39 Jahre 15
40-44 Jahre 8
über 45 Jahre 2

Nationalitäten der Teilnehmer:
Deutschland 19
Frankreich 17
Belgien 1
Dänemark 1
Italien 1
England 1
Kapverden 1
Österreich 1
Schweiz 1
USA 1

Akademischer Erstabschluss der Teilnehmer:
Ingenieurwissenschaften 41 %
Wirtschaftswissenschaften 19 %
Naturwissenschaften,
Medizin und Pharmazie 14 %
Geisteswissenschaften 14 %
Rechtswissenschaften 5 %
Andere Bereiche 7 %

Teilnehmer mit Promotion: 10 %


Eine Allianz mit ehrgeizigen Zielen

Die Universität Mannheim, ihre Fakultät für Betriebswirtschaftslehre sowie die ESSEC im Kurzportrait

In ihren Ländern gehören sie in der Managementausbildung schon lange zu den ersten Adressen. Und auch die engen Beziehungen beider Institutionen haben Tradition. Doch seit dem 10. Oktober 2003 arbeiten die Universität Mannheim und die in Cergy Pontoise nahe Paris ansässige Ecole Supérieure des Sciences Economiques et Commerciales (ESSEC) noch intensiver zusammen: An diesem Tag unterschrieben Professor Dr. Hans-Wolfgang Arndt, Rektor der Schlosshochschule, sein französischer Amtskollege Pierre Tapie sowie die beiden Dekane Martin Schader und Nicolas Mottis im Beisein der französischen Industrieministerin Nicole Fontaine eine Absichtserklärung, die eine Kooperation auf allen Gebieten der Lehre und Forschung vorsieht. Die Marschroute dieser deutsch-französischen Hochschulallianz ist klar: Gemeinsam wollen sich beide Institutionen auf dem weltweiten Markt der akademischen wirtschaftswissenschaftlichen Bildungseinrichtungen in der absoluten Spitzengruppe etablieren. Das "ESSEC & MANNHEIM Modular Executive MBA Program" ist das erste Großprojekt des "akademischen Airbus".
Das Markenzeichen der Universität Mannheim ist ihr klares, wirtschafts- und gesellschaftswissenschaftliches Profil. Die Fakultät für Betriebswirtschaftslehre zählt zu den besten europäischen Business Schools. Auch die Fakultät für Volkswirtschaftslehre und die Fakultät für Sozialwissenschaften genießen international höchstes Ansehen. Alle Bereiche an der Hochschule sind durch eine enge Verzahnung mit den Wirtschaftswissenschaften auf eine in Deutschland einzigartige Weise geprägt.
Mit derzeit 21 ordentlichen Professoren, mehr als 100 wissenschaftlichen Mitarbeitern und rund 3.500 Studierenden ist die traditionsreiche Fakultät für Betriebswirtschaftslehre der Universität Mannheim auch über die nationalen Grenzen hinaus bekannt und geschätzt. In Ranglisten, die fast alle führenden deutschen Nachrichten- und Wirtschaftsmagazine in den letzten Jahren mindestens einmal veröffentlicht haben, nimmt der Fachbereich stets einen Spitzenplatz ein. Vor allem das Votum der deutschen Hochschullehrer ist eindeutig: Laut den Magazinen "Focus" und "stern" ist für sie die BWL-Fakultät der Schlossuniversität die klare Nummer eins. Auch die Personalverantwortlichen deutscher Unternehmen stuften in Rankings der
Zeitschriften "Wirtschaftswoche" und "Capital" die Universität Mannheim als die renommierteste Hochschule im Fach Betriebswirtschaftslehre, im Magazin "Handelsblatt Junge Karriere" sogar als beste deutsche Universität ein.
Eines der Hauptziele der Mannheimer BWL-Fakultät für die nächsten Jahre ist das Forcieren der Internationalisierung. Wichtiger Meilenstein hierfür waren die Akkreditierungen durch AACSB International - The Association to Advance Collegiate Schools of Business im März 2000 sowie durch EQUIS im März 2004. Beide Organisationen gelten als die weltweit bedeutendsten Vereinigungen wirtschaftswissenschaftlicher Bildungseinrichtungen. Die Fakultät für Betriebswirtschaftslehre der Universität Mannheim ist die einzige deutsche Institution, die beide Akkreditierungen besitzt.
Die AACSB und EQUIS-Akkreditierung als Gütesiegel verbindet die Mannheimer BWL-Fakultät mit der in Cergy Pontoise nahe Paris beheimateten Ecole Supérieure des Sciences Economiques et Commerciales (ESSEC). Sie war sogar die erste europäische Business School, die sich 1997 den strengen Prüfkriterien von AACSB International erfolgreich stellte.
Als "Grande Ecole" Frankreichs ist die bereits 1907 gegründete ESSEC eine der ersten Adressen ihres Landes. Ein im Frühjahr 2003 von dem Nachrichtenmagazin "Le Point" veröffentlichtes Ranking weist die Hochschule als nationalen Spitzenreiter aus. Als besondere Stärken der ESSEC nennt "Le Point" vor allem die hohe Qualität der Ausbildung und die große Praxisnähe - Faktoren, die auch stets bei der Begründung für die Spitzenstellung der Mannheimer BWL-Fakultät in der deutschen Hochschullandschaft genannt werden.
Seit 1992 bietet die Universität Mannheim ihren Studierenden im Rahmen des Diplom-Studiengangs an, nach einem einjährigen Aufenthalt an der ESSEC auch den Titel "Diplôme ESSEC MBA" zu erwerben. Gefördert wird dieses Projekt von der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) in Saarbrücken. Darüber hinaus riefen beide Hochschulen gemeinsam mit der britischen Warwick Business School im September 2002 den Aufbaustudiengang "The European MBA" ins Leben. Den Erfolg dieses Programms dokumentieren die Bewerberzahlen: An der Universität Mannheim gingen für den aktuellen Jahrgang rund 230 Bewerbungen für 17 Plätze ein.
Ausgewählte nationale Rankings:
Focus (September 2004):

1. Universität Mannheim
2. WHU Koblenz/Vallendar
3. Universität zu Köln

Wirtschaftswoche (Januar 2004; Renommee deutscher BWL-Fakultäten im Urteil von Personalverantwortlichen deutscher Unternehmen)

1. Universität Mannheim
2. Universität zu Köln
3. Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Le Point (Februar 2003):
1. ESSEC (Cergy Pontoise/Paris)
2. HEC (Paris)
3. ESCP-EAP (Paris)

CHALLENGES (Dezember 1999):

1. HEC (Paris)
2. ESSEC (Cergy Pontoise/Paris)
3. Ecole de Management (EM) de Lyon


Weitere Informationen im Internet:

zur Fakultät für Betriebswirtschaftslehre der Universität Mannheim:
http://www.bwl.uni-mannheim.de

zur ESSEC:
http://www.essec.fr

zu den gemeinsamen MBA-Programmen:
http://www.essec-mannheim.com
http://www.europeanmba.de


Universität Mannheim
Fakultät für Betriebswirtschaftslehre
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ralf Bürkle
Tel.: (0621) 181 - 1476
Fax: (0621) 181 - 1471
E-Mail: buerkle@bwl.uni-mannheim.de
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