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Eddie Bruce-Jones erhielt DAAD-Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender

27.10.2004 - (idw) Humboldt-Universität zu Berlin

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat den Universitäten nun schon zum neunten Mal die Möglichkeit gegeben, den "Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender" zu vergeben. Bereits zum neunten Mal vergibt die Humboldt-Universität diesen Preis, mit dem ausländische Studierende mit besonderen akademischen Leistungen und bemerkenswertem gesellschaftlichem - insbesondere interkulturellem - Engagement ausgezeichnet werden sollen.
Der mit 800 Euro dotierte Preis ging in diesem Jahr an den US-amerikanischen Studenten Eddie Bruce-Jones, der im 6. Semester Europäische Ethnologie im Hauptfach und Nordamerikastudien im Nebenfach studiert.
Anlässlich der Einführungsveranstaltung für alle neu angekommenen ausländischen Studierenden wurde der Preis kürzlich im Audimax der Humboldt-Universität vor mehr als 700 Studierenden durch Herrn Trenn, den Leiter des Berlin-Büros des DAAD, verliehen.

"Ein brillianter, eigenständiger, artikulierter junger Wissenschaftler"
EDDIE BRUCE-JONES erhielt den DAAD-Preis für seine herausragenden fachlichen Leistungen in Verbindung mit seinem sozialen Engagement. Eingereicht hat er eine Semesterarbeit mit dem Thema "Prison Policy or the Right to Health? The deadly intersection of HIV/AIDS and incarceration in the global human rights discourse on AIDS".
Bruce-Jones erwarb seinen B.A. an der Harvard University in den USA mit Magna Cum Laude. Damals war er im Rahmen seiner Abschlussarbeit zum ersten Mal in Berlin, wo ihn, wie er sagt "dieses Spannungsfeld des Multikulturalismus auf der einen Seite und die reiche, komplizierte Geschichte Berlins (bzw. Deutschlands) andererseits sehr faszinierte". 2002 wurde Herr Bruce-Jones mit einem DAAD-Jahresstipendium für seinen Studienaufenthalt an der Humboldt-Universität gefördert. Seitdem studiert er hier und hat die fünf Hauptseminare in den beiden Hauptfächern mit der Note 1,0 abgeschlossen. Er arbeitet in Projekten wie z. B. dem Tandem Team Projekt "Teaching Human Rights in Europe", das sich mit Themen der EU-Erweiterung, der Gleichberechtigung der Sinti und Roma bis hin zur Auseinandersetzung mit der Identitätspolitik verschiedener Minderheitengruppen beschäftigt. Außerdem nahm er an zahlreichen Konferenzen und Kolloquien teil.
Einer der Gutachter, Prof. Lenz vom Institut für Anglistik/Amerikanistik, gibt folgende Einschätzung: "Herr Bruce-Jones ist ein brillianter, eigenständiger, artikulierter junger Wissenschaftler, der sich durch ausgeprägte Kommu-nikationsfähigkeit, konsequentes Engagement in Wissenschaft und Praxis und eine große Begabung als Vermittler zwischen (afro-)amerikanischer und europäischen Kulturen auszeichnet."

Informationen Ulrike Spangenberg, Amt für Internationale Angelegenheiten
Telefon [030] 2093-21 54
e-mail ulrike.spangenberg@uv.hu-berlin.de
Internet www2.hu-berlin.de/aia
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