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"Abenteuer Geoforschung" - Großveranstaltung am Frankfurter Flughafen zum "Jahr der Geowissenschaft

13.11.2002 - (idw) Max-Planck-Institut für Chemie

Vom 19. November bis zum 1. Dezember 2002 macht die Wissenschaft Station im ICE-Fernbahnhof am Frankfurter Flughafen. Unter dem Thema "Abenteuer Geoforschung" geben hier geowissenschaftliche Institute des Rhein-Main-Gebiets in einer Ausstellung Einblicke in die Erforschung der Erde - spannend, unterhaltsam und informativ.

Fünf Forschungsinstitutionen im Rhein-Main-Gebiet - das Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz, die geowissenschaftlichen Institute der Universitäten Frankfurt und Mainz und der Technischen Universität Darmstadt sowie das Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg in Frankfurt - haben sich zusammengetan, um unter dem Leitthema "Abenteuer Geoforschung - Auf Spurensuche mit den Geo-Instituten des Rhein-Main-Gebietes" in einer Ausstellung zu zeigen, wie vielfältig und spannend die Erforschung des "Systems Erde" ist. Die Geoforschung geht in die Öffentlichkeit. Dank des großzügigen Entgegenkommens der Deutschen Bahn AG steht für die Präsentation die glasüberdachte und weiträumige obere Plattform des ICE-Fernbahnhofs am Frankfurter Flughafen zur Verfügung. Hier wird die Ausstellung in der Zeit vom 19. November bis zum 1. Dezember täglich von 10 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt zu besichtigen sein.

Diese letzte Großveranstaltung im Jahr der Geowissenschaften lädt zu einer abenteuerliche Reise ein: vom Erdinneren über die Wolken bis zum Weltall, vom Verständnis der Entstehung und Entwicklung bis zur Zukunft unseres Planeten. Attraktive, selten öffentlich zu sehende Exponate, Modelle und interaktive Medienstationen sollen die Besucher in die Themen einführen. Ein detailliertes Vulkanmodell gewährt Einblick in die unterirdischen Vorgänge vor einem Ausbruch, an einem überdimensionalen Globus lässt sich die Verschiebung der Kontinente nachvollziehen. Ein Flugsaurier und ein Urpferdchen erzählen aus der Frühgeschichte der Erde, eine zwei Meter hohe Amethystdruse, Diamanten und andere Edelsteine sind Beispiele der Schätze unserer Erde. An einem interaktiven Klimaterminal können die Besucher die möglichen Folgen der globalen Erwärmung simulieren, eine "Wolkenmaschine" zeigt, wie Regen entsteht. Aber die Erde ist nur als Teil eines größeren Systems zu verstehen. Das Modell eines Mars-Rovers, welches von den Besuchern ferngesteuert werden kann, führt hin zu den aktuellen Fragen der Marserkundung, und Meteorite sind Zeugen der Urmaterie unseres Planeten.

Die Ausstellung will sowohl Reisende als auch solche Besucher ansprechen, die sich intensiver mit unserem Planeten Erde befassen wollen. Besonderes Augenmerk gilt der Betreuung von Schulklassen aller Altersstufen und Schulformen. Die jungen Besucher sollen hier die Faszination der Geowissenschaften erleben und Zusammenhänge im "System Erde" entdecken können. Wissenschaftler und Studierende helfen dabei; sie stehen den Besuchern Rede und Antwort. Angemeldeten Gruppen werden Führungen angeboten. Wie groß das Interesse schon im Vorfeld ist, zeigt die hohe Zahl von mehr als 40 Anmeldungen von Schulklassen bereits zehn Tage vor Eröffnung der Ausstellung.

Der Minister für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, Herr Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, und der Hessische Staatsekretär für Wissenschaft und Kunst, Herr Frank E. Portz, werden die Ausstellung am 20. November um 13:00 Uhr gemeinsam offiziell eröffnen. Nach einer kurzen Talkrunde mit Vertretern der an der Ausstellung beteiligten Institutionen unter der Moderation von Dr. Frank Wittig (SWR) findet ein Rundgang durch die Ausstellung statt.


2002 wurde von Bundesforschungsministerin Bulmahn zum "Jahr der Geowissenschaften" erklärt. Es soll dazu beitragen, die Bedeutung und den Nutzen dieser Wissenschaft einer größeren Öffentlichkeit bewusst zu machen und den Dialog zwischen Wissenschaftlern und Öffentlichkeit zu fördern. Das "Jahr der Geowissenschaften" ebenso wie das "Jahr der Physik 2000" und das "Jahr der Lebenswissenschaften 2001" sind Projekte von "Wissenschaft im Dialog", einer Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, der großen Forschungsorganisationen und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Weitere Informationen:

Max-Planck-Institut für Chemie

Öffentlichkeitsarbeit
Postfach 3060, 55020 Mainz
Tel. 06131/305-465 (-494), Fax: 06131/305-487
E-Mail: pr@mpch-mainz.mpg.de
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