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Für die Verdienste um die Fachhochschulen geehrt - Ohm-Medaille für Helene Metz und Günter Gloser

11.11.2004 - (idw) Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg

Die Unternehmerin Helene Metz und der Bundestagsabgeordnete Günter Gloser (SPD) sind auf der Akademischen Jahrfeier der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule mit der Ohm-Medaille ausgezeichnet worden. Damit würdigte Rektor Prof. Dr. Herbert Eichele ihre "bleibenden Verdienste um die Entwicklung der Fachhochschulen in Bayern und insbesondere die Verdienste um die Fachhochschule als Hochschule für die Praxis nach der in Bayern besonders praxisbetonten Form". Helene Metz hat zusammen mit ihrem Gatten Paul das 1938 gegründete gleichnamige Unternehmen aufgebaut und erfolgreich geleitet. Die Metz-Werke, deren Kernkompetenzen in den Bereichen Elektronik und Kunststofftechnik liegen, standen und stehen auch heute für Innovation und Qualität. Paul Metz war Absolvent des Ohm-Polytechnikums und zeitlebens "seinem Ohm" großzügig verbunden. Seine Verdienste um die Hochschule fanden in der Verleihung der Würde eines Ehrensenators der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Anerkennung. Nach dem Tode von Paul Metz hat seine Frau Helene die Metz-Werke erfolgreich weitergeführt. "Dies ist im Spiegel der Grundig-Tragödie eine beeindruckende unternehmerische Leistung, der wir höchsten Respekt zu zollen haben", betonte Rektor Eichele in seiner Laudatio.

1998 gründete neue Trägerin der Ohm-Medaille die "Paul-und-Helene-Metz-Stiftung", mit der unter anderem Forschung und Entwicklung an der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule finanziell unterstützt werden. Helene Metz hat mit der Aufnahme von Bayerns zweitgrößter FH in den Kreis der Begünstigten "katalytisch gewirkt und für unser Haus sehr viel bewegt", so Prof. Herbert Eichele weiter.

Günther Gloser: "Türöffner und Fürsprecher"
Der Verwaltungsdirekter a. D. und Verwaltungsjurist Günter Gloser ist seit 1994 Mitglied des Deutschen Bundestags und als überzeugter Europäer für seine Heimat Franken vielfach engagiert: Arbeiterwohlfahrt, die Wohngemeinschaft für Flüchtlingskinder, die Museumsinitiative, Bund Naturschutz, Europa-Union, Deutsch-Syrische-Gesellschaft oder das Kinder- und Jugendtheater "Pfütze" sind nur einige seiner Engagements. Als langjähriges Mitglied des Kuratoriums der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule unterstützt und berät er "seine Hochschule" nicht nur, er wirkte für das Ohm bereits mehrfach als Türöffner und Fürsprecher gegenüber dem Bundesministerium für Bildung und Forschung. Oftmals ergriff er selbst die Initiative und wartete nicht die Bitte um Unterstützung ab. Besonders ist auch sein privates Engagement hervorzuheben: seit vielen Jahren gehört die Verleihung des "Günter-Gloser-Preises" zu den Fixpunkten der Akademischen Jahrfeier. Die Auszeichnung würdigt nicht nur herausragende Leistungen auf sozialem, ökologischem und wissenschaftlichem Gebiet, der von Günter Gloser persönlich gestiftete Geldbetrag unterstützt solche Projekte auch ganz konkret. So konnte etwa mit der ersten Preisverleihung vor zehn Jahren an die Arbeitsgruppe "Behinderten- und Rehatechnik" konkrete Aufbauhilfe geleistet werden, was gleichzeitig Keimzelle für das hochschuleigene "Centrum für interdisziplinäre Gesundheitsförderung" (CIG) war.

Helene Metz und Günter Gloser haben sich damit "in besonderer Weise um die Fachhochschule als Hochschule für die Praxis verdient gemacht". Auf Grund eines einstimmigen Beschlusses des Akademischen Senats der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule und in Benehmen mit dem Bund der Freunde der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule erhalten beide für ihr Wirken die Georg-Simon-Ohm-Medaille, die sie am 8. November anlässlich der Akademischen Jahrfeier von Prof. Dr. Herbert Eichele überreicht bekamen.

Prominente Träger
Mit der Ohm-Medaille werden seit 1989 Personen ausgezeichnet, die sich besonders um die Belange der Fachhochschulen verdient gemacht haben. Gestiftet wurde die Plakette anlässlich des 200. Geburtstags Georg Simon Ohms vom Bund der Freunde der Fachhochschule. Träger sind unter anderem so bedeutende Persönlichkeiten wie die ehemaligen Staatsminister Dr. h.c. Hans Zehetmair und Prof. Dr. Wolfgang Wild, der Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes Prof. Dr. Theodor Berchem oder der ehemalige Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes Dr. h.c. Helmut Geiger. Im Vorjahr sind Hermann Weiler jr. und Dr. Paul Wilhelm die Ohm-Medaille geehrt worden.


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Rückfragen zu dieser bitte an die Pressestelle der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule unter Telefon 09 11 / 58 80 41 01 (Marc Briele) oder via Mail an presse@fh-nuernberg.de.

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