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Forschen, Lehren, Aufbegehren - 100 Jahre akademische Bildung von Frauen in Bayern (Uni Bamberg)

15.11.2004 - (idw) Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Ausstellungseröffnung: Montag, 15. 11. 2004, 19.00 Uhr, Neubau der TB 4

"Du heiratest ja doch!" Mit diesem Argument verweigerten viele Eltern ihren Töchtern noch weit über die 1950er Jahre hinaus ein Studium. Auf welche Widerstände Frauen bei ihren Versuchen, an den Hochschulen akzeptiert zu werden, stießen, zeigt nun die Ausstellung "Forschen, Lehren, Aufbegehren" an der Universität Bamberg. Die Universitätsfrauenbeauftragten präsentieren die Wander-Ausstellung, die auf eine Initiative der Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an bayerischen Hochschulen (Lakof) zurückgeht und in ganz Bayern unterwegs ist, vom 15. bis 30. November 2004 im Neubau der Teilbibliothek 4, Heumarkt 2. Anlass ist das Jubiläum "100 Jahre akademische Bildung der Frauen in Bayern". Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Bibliothek zu besichtigen: Montag bis Freitag 8.30 bis 21.00 Uhr, Samstag 10.00 bis 14.00 Uhr.

Das Jubiläum - ein Grund zum Jubeln?

In Bamberg sind 61,2 Prozent der Studierenden weiblich

Im Sommersemester 2004 waren an der Universität Bamberg erneut weit mehr als die Hälfte der Studierenden - genau 61,2 Prozent - Frauen. Dabei fanden sich in den Lehramtsstudiengängen sowie im Studiengang Soziale Arbeit drei Viertel weibliche Studierende, hingegen waren im Studiengang Wirtschaftsinformatik weniger als ein Sechstel Frauen eingeschrieben. Bayernweit lag der Frauenanteil bei den Studierenden an Hochschulen im Wintersemester 2003/04 bei 48,5 Prozent, der Bundesdurchschnitt betrug 47,4 Prozent.

14 Prozent Professorinnen

In den oberen akademischen Rängen sind Frauen jedoch nach wie vor in der Minderheit. Mit einem Anteil von 14 Prozent Professorinnen steht die Universität Bamberg im Vergleich besser da als andere bayerische Universitäten, die im Durchschnitt einen Professorinnenanteil von neun Prozent aufweisen.

Anmeldung, Rückfragen und Informationen zur Ausstellung:
Büro der Frauenbeauftragten, Dipl.-Germ. Hannelore Piehler, Tel. 0951/863-1244,
Mail: frauenbeauftragte@asv.uni-bamberg.de
Weitere Informationen: http://www.lakof-bayern.mwn.de -> Aktuelles -> Ausstellung http://www.uni-bamberg.de/frauenbeauftragte/vera_akt.html
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