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Teilstationäre Behandlungsmöglichkeit bei Diabetes geschaffen

21.12.2004 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Neue Tagesklinik und vergrößerte Poliklinik für Diabetologie am Uniklinikum Jena eröffnet (Jena) Eine neue Tagesklinik für Diabetologie und Stoffwechselerkrankungen ist jetzt am Universitätsklinikum Jena eröffnet worden. Mit dem neugeschaffenen teilstationären Angebot können die Diabetologen der Uniklinik jetzt ihren Patienten ein wichtiges Zusatzangebot zur ambulanten und stationären Behandlung anbieten. "Die Betreuung in einer Tagesklinik ist für die Patienten eine weitaus positivere Lösung als der Aufenthalt auf der Station", erklärt Prof. Dr. Ulrich Alfons Müller, Leiter des Funktionsbereiches Endokrinologie und Stoffwechselerkrankungen, die Vorteile des neuen Angebots. "Zudem haben wir den großen Vorteil, dass die Patienten hier von ihrem gewählten ,Arzt des Vertrauens', der ihnen aus der oft langjährigen Betreuung in unserer Poliklinik vertraut ist, weiterbehandelt werden." Bis zu neun Patienten täglich können von der tagesklinischen Behandlung profitieren, die sowohl Patienten mit Diabetes als auch mit Erkrankrungen der Hypophyse oder der Nebennieren zur Verfügung steht.

Das teilstationäre Angebot sei dabei vor allem für Diabetespatienten geeignet, die unter ambulant nicht lösbaren, aber auch nicht akut bedrohlichen Gesundheitsproblemen wie sehr stark schwankenden Blutzuckerwerten, häufigen Unterzuckerungen oder langfristig erhöhten Blutzuckerwerten leiden. Während der durchschnittlich fünf Tage dauernden tagesklinischen Behandlung werden hier mit einer ausgedehnten Diagnose die Ursachen für die Probleme und angepasste Behandlungsmöglichkeiten ermittelt. Dafür können die Ärzte auf die verbesserte Ausstattung der ebenfalls neu gestalteten Poliklinik zugreifen.

Diese hat sich mit dem Umzug aus den Kliniken für Innere Medizin in Lobeda in die Kliniken im Stadtzentrum Jenas räumlich und personell verbessert und präsentiert sich jetzt zur offiziellen Eröffnung mit neuen Räumen und einem erweiterten Angebot. "Verglichen mit der bisherigen Situation haben wir uns sehr verbessert", freut sich Prof. Müller. "Hier in der neuen Poliklinik in der Bachstraße haben wir nicht nur viel mehr Platz als in Lobeda, sondern unseren Patienten stehen auch statt bisher zwei Ärzten insgesamt fünf zur Verfügung."

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Ulrich Alfons Müller
Leiter des Funktionsbereiches Endokrinologie und Stoffwechselerkrankungen, Klinik für Innere Medizin III, Universitätsklinikum Jena
Tel.: 03641 / 934840
E-Mail: ua.mueller@med.uni-jena.de

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