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Studenten der Universität Leipzig als Wahlbeobachter in der Ukraine

21.12.2004 - (idw) Universität Leipzig

Der StudentInnenRat der Universität Leipzig entsendet zwei Wahlbeobachter zu den Neuwahlen um die Präsidentschaft in der Ukraine. Sie starten heute nacht per Zug in Richtung Kiew. Mit dem Einsatz sollen vor allem die Interessen der ukrainischen Studierenden berücksichtigt werden. Initiiert wurde der Austausch von der europäischen StudentInnenorganisation ESIB (International Union of Students in Europe). Bei den ukrainischen Präsidentschafswahlen am 31.Oktober dieses Jahres wurden ukrainische Studentinnen und Studenten an der Abgabe ihrer Stimme gehindert, Ergebnisse verfälscht oder missbräuchlich verwendet. Anlässlich der Wiederholung der Stichwahl um die Präsidentschaft am 26.12.2004 sollen diese Vorfälle ausgeschlossen werden. Die International Union of Students in Europe (ESIB, www.esib.org) entsendet aus diesem Grund studentische Wahlbeobachter aus drei europäischen Ländern in die Ukraine. Der deutsche Dachverband fzs (freier zusammenschluss von studentinnenschaften, www.fzs-online.org) beteiligt sich an dieser Initiative. Die WahlhelferInnen aus Norwegen, den Niederlanden und Deutschland wurden von der ukrainischen Regierung akkreditiert und werden mit dem Ukrainischen Verband für studentische Selbstverwaltung (UASS) und der Europäischen Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zusammenarbeiten.

Am 23.12. wird die internationale Beobachtergruppe in Kiew eintreffen. Für die Folgetage sind Treffen mit VertreterInnen der OSZE und verschiedener Botschaften europäischer Staaten vorgesehen. Ebenso soll ein Training für die angehenden WahlbeobachterInnen stattfinden. Am 25.12. teilt sich die Gruppe, um in Städten im Süden und Osten des Landes den Ablauf der Wahlen zu verfolgen. Nach aktuellen Informationen handelt es sich dabei um Wahllokale in Kiew, Odessa, Dnjepropetrowsk, in denen ein großer Anteil studentischer Wählerinnen und Wähler erwartet wird. Die studentische Delegation wird danach einen Bericht verfassen, welcher der ukrainischen Regierung, der OSZE und verschiedenen europäischen Organisationen und Regierungen zugehen wird.

Die Leipziger Mitglieder der Delegation sind Andreas Fest und Henning Schulze. Beide sind momentan Sprecher des StudentInnenRates des Universität Leipzig. Die Universitätsleitung und das Referat für Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig begrüßen das Engagement der Studierendenvertreter.


Weitere Informationen:
Pressekontakt bis 23:00 Uhr:
Henning Schulze
Telefon: 0175 - 59 66 645

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