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Über neueste Forschungen zur universellen Urkraft

21.12.2004 - (idw) Universität Leipzig

In einem Kolloquiumsvortrag wird Dr. Thomas Naumann über die Arbeit der drei diesjährigen Physik-Nobelpreisträger David Gross, David Politzer und Frank Wilczek sprechen: 11. Januar 2005, 16:15 Uhr; Hörsaal für Theoretische Physik der Fakultät für Physik und Geowissenschaften der Universität Leipzig, Linnéstraße 5 Sie schafften es, dem Traum, alle Kräfte aus einer universellen Urkraft zu erzeugen, einen Schritt näher zu kommen: David Gross, David Politzer und Frank Wilzcek. Diese drei US- Wissenschaftler wurden im Oktober 2004 für ihre Arbeit auf dem Gebiet der Teilchenphysik mit dem Nobelpreis geehrt.

Die Hypothese, dass auf der Ebene der Quarks die starke Wechselwirkung mit wachsender Energie abnimmt, führte sie zu bahnbrechenden neuen Einsichten, die experimentell nachweisbar sein sollten. Der Begriff "Quark" kommt aus dem Englischen und steht für die Grundbausteine der Baryonen (Elementarteilchen, die aus jeweils drei Quarks bestehen) und Mesonen (Teilchen, die aus zwei Quarks aufgebaut sind). Zur Klasse der Baryonen gehören z.B. das Proton und das Neutron, also die wichtigsten Bausteine der Atomkerne; zur Klasse der Mesonen die Pionen, die die starke Wechselwirkung in den Kernen vermitteln.

Beim Kolloquiums-Vortrag wird Dr. Naumann die Arbeits- und Vorgehensweise der Forscher erklären. Schon seit einigen Jahren hält er regulär Vorlesungen an der Universität Leipzig im Zyklus "Struktur der Materie", um Studenten in dieses wichtige Gebiet der Grundlagenforschung einzuführen.

Die theoretischen Erkenntnisse, welche die drei Forscher erlangten, wurden unter anderem vom DESY durch Experimente bestätigt. So ist Dr. Thomas Naumann durch seine Arbeit im DESY Zeuthen für diesen Vortrag geradezu berufen, da er über seine experimentelle Tätigkeit einen direkten Bezug zu den Interpretationen der Forscher hat.

Besucher und Gäste des Fakultätskolloquiums sind auch zu einer Gesprächs-Kaffee-Runde mit ihm um 15:30 Uhr eingeladen.

D. W.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Klaus Sibold
E-Mail: sibold@uni-leipzig.de
0341 97-32424

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