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"Gender Mainstreaming" an der UdK Berlin

23.12.2004 - (idw) Universität der Künste Berlin

Was: Interne Konferenz zu Gender Mainstreaming
Wann: Donnerstag, 20. Januar 2005, 9.15 Uhr bis 13.30 Uhr
Wo: Foyer des Konzertsaales der UdK Berlin, Hardenbergstraße Mit einer für alle ihre Mitglieder offenen Konferenz zu "Gender Mainstreaming" am 20. Januar 2005 stärkt die Universität der Künste Berlin die Gleichstellung von Frau und Mann in Lehre, Forschung und Verwaltung. Durch die Konferenz möchte die UdK Berlin ihre Mitarbeitenden weiter für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Geschlechter sensibilisieren und die diesbezüglich bereits bestehenden Bestrebungen auf allen Ebenen intensivieren. Zwei ausgewiesene Fachleute leiten die Konferenz: Die Berliner Politologin Dr. Claudia Neusüß und der Bremer Soziologe Dr. Michael Meuser. Beide beschäftigen sich seit langem mit Fragen zu geschlechtergerechten Arbeits- und Lebensbedingungen.

"Gender Mainstreaming" ist kein neues Mittel zur Frauenförderung. Vielmehr bedeutet es, die Lebensrealität von Frauen und Männern bei allen gesellschaftlichen Vorhaben bereits vorab zu berücksichtigen. Im Gegensatz zur klassischen Frauenförderung setzen sich beim "Gender Mainstreaming" alle an einer Entscheidung beteiligten Personen für die Reflektion der Lebensumstände von Mann und Frau ein. Die Beachtung der Geschlechterperspektive wird zu einem wesentlichen Entscheidungskriterium bei allen Prozessen. Bei konsequenter Anwendung führt das "Gender Mainstreaming" zu einem Arbeitsumfeld, das beiden Geschlechtern gerecht wird.

Mit Inkrafttreten des Amsterdamer Vertrages (EG-Vertrag) am 1. Mai 1999 wurde der Gender Mainstreaming-Ansatz zum ersten Mal in rechtlich verbindlicher Form für die Mitgliedstaaten der EU festgeschrieben. Auch das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland schreibt vor, die tatsächliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern mit Hilfe dieses Programms zu fördern.

Interessierte Medienschaffende sind herzlich zu der Konferenz eingeladen.
Bitte melden Sie sich bis zum 18. 1. 2005 an:

Universität der Künste Berlin,
Pressestelle:
Telefon (030) 3185-2450;
Fax: (030) 3185-2635;
Mail: presse@udk-berlin.de
Weitere Informationen: http://www.gender-mainstreaming.net
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