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Schöne Bescherung für die NORDAKADEMIE

29.12.2004 - (idw) Nordakademie - Hochschule der Wirtschaft

Nachdem die Studierenden der privaten Hochschule seit dem Frühjahr bereits über 210.000 ¤ durch kreative Aktionen bei diversen Sponsoren einwerben konnten, hat der Arbeitgeberverband NORDMETALL durch eine Zusage von 190.000 ¤ die Spendensumme fast verdoppelt. Die Aktionäre der Trägergesellschaft konnten dank dieses großzügigen Weihnachtsgeschenks daraufhin auf der Hauptversammlung der NORDAKADEMIE AG unmittelbar vor Weihnachten den Neubau des Audimax beschließen. Die restlichen 400.000 ¤ der Baukosten von insgesamt ca. 800.000 ¤ steuert die Hochschule aus Rücklagen bei. Das bisherige Audimax der 1992 von der Wirtschaft gegründeten privaten Hochschule war infolge der sehr positiven Entwicklung der Studierendenzahl im Lauf der letzten Jahre zu klein geworden. Bei mittlerweile insgesamt 900 Studentinnen und Studenten reichten die vorhandenen Räumlichkeiten nicht einmal mehr für die jährliche Verabschiedung der Absolventen und ihre Gäste aus. Auch die Veranstaltung überregionaler Kongresse war bisher nur in kleinem Rahmen möglich.

So nahmen Anfang 2004 Studierende auf Initiative des AStA-Vorsitzenden Mirco Jeske die Initiative "Auch eine kleine Hochschule braucht ein großes Audimax!" in Angriff. Mit zahlreichen Aktionen - u. a. einem großen Sommerfest für Sponsoren auf dem Elmshorner Campus - warben sie bei potenziellen Sponsoren um Spenden. Dank dieses studentischen Engagements kamen von Kooperationsbetrieben der NORDAKADEMIE, aber auch vielen externen Spendern, über 210.000 ¤ zusammen. Besonders außergewöhnlich in diesem Zusammenhang dürfte es sein, dass sich auch die Studierenden selbst finanziell einbrachten: Mehr als 10.000 ¤ überreichte die Studierendenvertretung am Nikolaustag an Rektor Prof. Dr. Georg Plate. "Eine beispielhafte Geste der Identifikation mit der eigenen Hochschule!" so Plate, die letztlich auch den Arbeitgeberverband NORDMETALL zu seinem großzügigen Engagement motivierte.

Beeindruckt zeigte sich auch der Aufsichtsratsvorsitzende der NORDAKADEMIE, Dr. h.c. Hans-Heinrich Bruns, vom Engagement der Studierenden, die das Projekt mit ganzem Herzen unterstützt haben: "Es dürfte in Deutschland wohl einmalig sein, dass sich Studenten finanziell und ideell an einem Bauprojekt ihrer Hochschule beteiligen."

Zu den Unterstützern des Projekts gehören neben der Studierendenschaft und NORDMETALL Unternehmen wie Airbus Deutschland, Autoliv, Darboven, Dräger, der Körber-Konzern, Marquard & Bahls, die Kreissparkasse Südholstein, die Vereins- und Westbank, die Verlage Axel Springer und Gruner + Jahr, die Fritz-Landmann-Stiftung sowie etliche Privatpersonen, u. a. zahlreiche Eltern von Studierenden.

Mit dem neuen Audimax, dessen Bau im kommenden Frühjahr mit dem Abriss des alten Gebäudes starten soll und das im Herbst 2005 pünktlich zur Verabschiedung eröffnet werden soll, wird die NORDAKADEMIE laut Kanzler Jörg Meier über einen Mehrzweckraum für bis zu 700 Gäste verfügen: "Durch das hochmoderne neue Audimax, das auch für externe Veranstaltungen offen stehen wird, haben wir die Möglichkeit, uns noch stärker als bisher der Stadt und der Region zu öffnen und neben Vorlesungen auch verschiedene andere Events wie Vorträge, Kongresse oder Konzerte zu veranstalten". Der ca. 650 m² große Neubau wird mit modernster Ton- und Präsentationstechnik ausgestattet werden und durch flexible Wände für die unterschiedlichsten Veranstaltungszwecke nutzbar sein.

Elmshorns Bürgermeisterin Dr. Brigitte Fronzek unterstützt das Vorhaben der privaten Hochschule: "Für die Elmshorn ist das neue Audimax der NORDAKADEMIE ein Projekt von besonderem Reiz, weil uns ein derartiger Veranstaltungsraum bisher nicht zur Verfügung steht. Mit der Verwirklichung des Neubaus könnte sich die Stadt zu einem noch attraktiveren Veranstaltungsort für Kongresse und Tagungen entwickeln."

Der Landrat des Kreises Pinneberg, Dr. Wolfgang Grimme, sieht in dem Neubau ebenfalls eine Bereicherung der Region: "Dieses Projekt wird Strahlkraft weit über die Stadt Elmshorn hinaus haben. Die Finanzierung des Neubaus durch die NORDAKADEMIE und ihre Förderer ist wieder einmal außergewöhnlich, da - wie auch bei den bisherigen Baumaßnahmen - keine Mittel aus den öffentlichen Haushalten von Kreis und Land geflossen sind."
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Die NORDAKADEMIE in Kürze
Die 1992 gegründete FH NORDAKADEMIE gehört mit insgesamt gut 900 Studierenden zu den 10 größten privaten Hochschulen in Deutschland. Sie bietet neben einem MBA-Studiengang die drei dualen Diplom-Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik an. Zu den mehr als 400 Kooperationsunternehmen der Hochschule der Wirtschaft gehören Unternehmen wie z. B. Airbus Deutschland, Gruner+Jahr, Dräger, Hauni, Otto, Unilever, Lufthansa, ExxonMobil, der Axel Springer Verlag und Ethicon. Die Hochschule finanziert sich ausschließlich durch die von den Unternehmen entrichteten Studiengebühren und ist von staatlichen Zuschüssen unabhängig. Weitere Informationen über die Hochschule gibt es im Internet unter http://www.nordakademie.de.


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