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Bachelor und Master: Hochschulrektorenkonferenz fördert Uni Bremen

06.01.2005 - (idw) Universität Bremen

Die Hochschulrektorenkonferenz unterstützt 20 deutsche Hochschulen bei der Umsetzung der Bologna-Reformen - eine davon ist die Universität Bremen. Sie befindet sich - wie alle anderen Hochschulen in Europa auch - in einem außergewöhnlichen Umstrukturierungsprozess. Gegenwärtig werden mit Bachelor- und Masterstudien flächendeckend gestufte Studiengänge eingeführt, die die "alten" Magister- und Diplomstudiengänge ersetzen. Hintergrund: Die europäischen Kultusminister haben in Bologna und Berlin beschlossen, die Studienbedingungen in Europa bis 2010 zu harmonisieren. Um diesen strukturellen Kraftakt zu unterstützen, hat die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) ein Förderprogramm ausgeschrieben. Die jetzt ausgewählten Hochschulen werden zwei Jahre lang vor Ort von je einem Experten bei dem Reformprozess aktiv begleitet. Darüber hinaus stellt die HRK den ausgewählten Hochschulen Sachmittel für Schulungen zur Verfügung.

An der Ausschreibung zur Teilnahme am "Kompetenzzentrum Bologna" hatten sich 57 Fachhochschulen, 52 Universitäten, 10 Kunst- und Musikhochschulen sowie acht private Hochschulen beworben. Zentrale Kriterien bei der Auswahl waren die Erkennbarkeit einer klaren Strategie der Hochschule bei der Umsetzung, die eindeutige Formulierung der Aufgaben der Bologna-Experten sowie eine überzeugende Einbindung der Personen in die Strukturen der Hochschule. Das mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanzierte Kompetenzzentrum Bologna der HRK soll die Hochschulen auf dem Weg begleiten, den sie entsprechend der politischen Vorgaben ihrer Landesregierungen zum Erreichen der Bologna-Ziele eingeschlagen haben.

"Das überwältigende Interesse an dem Programm zeigt deutlich, wie groß der Bedarf an Unterstützung ist", sagte HRK-Präsident Peter Gaehtgens bei der Veröffentlichung der Liste der ausgewählten Hochschulen. "Mit dem Kompetenzzentrum Bologna ermöglichen wir den Hochschulen, den großen Zusatzaufwand bei der Einführung der gestuften Studiengänge zu meistern und einen vorbildlichen Reformprozess zu gestalten", so Gaehtgens.

Die ausgewählte Hochschulen: Fachhochschule Aachen, RWTH Aachen, Freie Universität Berlin, Universität der Künste Berlin, Universität Bremen, Fachhochschule Frankfurt (Main), Europa Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Universität Freiburg, Martin Luther Universität Halle-Wittenberg, Technische Universität Ilmenau, Fachhochschule Jena, Hochschule für Musik Karlsruhe, Sporthochschule Köln, Universität Konstanz, Universität Leipzig, Universität Lüneburg, Universität Regensburg, Universität Rostock, Fachhochschule Trier (HTWG) und Bauhaus Universität Weimar.

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