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Netzwerk Frauenforschung NRW startet bundesweit einzigartiges Internetportal

14.01.2005 - (idw) Ministerium für Wissenschaft und Forschung NRW

Ministerin Kraft: "www.kinderbetreuung-hochschulen.nrw.de" erleichtert Studierenden und Hochschulpersonal die Suche nach Betreuungsplätzen Die nordrhein-westfälischen Hochschulen bieten eine erfreulich große Vielfalt an Kinderbetreuungsangeboten. Einen kompletten Überblick gibt jetzt erstmals das bundesweit einmalige Serviceangebot www.kinderbetreuung-hochschulen.nrw.de. Hier finden Studierende und Personal der NRW-Hochschulen ab sofort alle Informationen zu den Kinderbetreuungsangeboten im Hochschulbereich. Das Internetportal wurde im Auftrag des Wissenschaftsministeriums entwickelt. Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft: "Eine gute und vor allem flexible Kinderbetreuung ist für Hochschulangehörige von großer Bedeutung. Das neue Internetportal informiert über alles Wesentliche und erleichtert die Suche nach Kinderbetreuungsplätzen."

Welche Betreuungsangebote gibt es an allen Hochschulstandorten des Landes? Was bietet die jeweilige Einrichtung? Wer hat welchen Anspruch? Neben einer regelmäßig aktualisierten Übersicht über die vorhandenen Einrichtungen mit Kurzbeschreibungen, Konditionen und Adressen finden Interessierte in dem Portal Informationen über rechtliche Rahmenbedingungen und einschlägige Publikationen zur hochschulnahen Kinderbetreuung. Außerdem kann dort Wissenswertes über Selbsthilfeinitiativen und über die Träger der Einrichtungen abgerufen werden.

Das Portal basiert auf den Ergebnissen einer Studie, die vom Netzwerk Frauenforschung NRW im Auftrag des Wissenschaftsministeriums durchgeführt wurde. "Das Zukunftskapital von NRW ist die Fähigkeit zu Innovation. Deshalb müssen wir die Wissens- und Begabungsreserve hervorragend ausgebildeter Frauen deutlich besser als bisher nutzen. Daher ist es wichtig, gerade auch für Frauen gute Bedingungen für eine erfolgreiche Karriere in Forschung und Lehre zu ermöglichen, ohne auf Familie und Kinder verzichten zu müssen", betonte Kraft. Notwendig ist dazu ein arbeitsplatznahes Betreuungsangebot speziell auch für kleine Kinder unter drei Jahren, so die Autorin der Studie, Professorin Dr. Ruth Becker von der Universität Dortmund. Hier sei die aktive Unterstützung durch Politik und Hochschulen von großer Bedeutung, denn das Vereinbarkeitsproblem könne nicht länger nur in die "Privatsphäre" der wissenschaftlich tätigen und aktiven Frauen verwiesen werden. Genau in diese Richtung wirkt das neue Internetangebot.

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