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Filmerlebnisse an der TU Dresden

29.11.2002 - (idw) Technische Universität Dresden

Am 5. Dezember 2002, 19.00 Uhr, lädt das Audiovisuelle Zentrum der TU Dresden zur Öffentlichen Dresden-Premiere für zwei Filme der TUD ein. Die Premiere findet statt im Hörsaal 4 des Hörsaalzentrums, Bergstr. 64, 01069 Dresden. Der Eintritt ist frei.

Fürchterlich, fürchterlich!

Diese Einschätzung des österreichischen Fotografen und Höhlenprofis Heiner Thaler verdeutlicht die Schwierigkeit des Unterfangens. "Diese Höhle hat es in sich. Nur äußerst kurz im Vergleich zu den Höhlen der Nordseite des Dachsteinmassives, aber extrem schwierig zu befahren!"
Mit der bisher größten Höhlenbefahrung des Dachsteinloches im September 2001 sollte ein ehrgeiziges Projekt des Institutes für Kartographie der TU Dresden zum vorläufigen Abschluss gebracht werden: die Vermessung des Gangsystems der Dachsteinsüdwandhöhle. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: In diesem weltweit bislang einmaligen Projekt wurde die Höhle hochexakt vermessen, kartiert und als virtuelles Modell im Supercomputer des Uni-Rechenzentrums visualisiert.
Zwei der Vorstöße in die Tiefe wurden vom Filmteam des Audiovisuellen Medienzentrums begleitet. Nun ist die Videodokumentation fertiggestellt. "Vermessung einer Finsternis" ist ein Film, der alle Facetten der Höhlenforschung beleuchtet: die aufwendige Logistik, das mühsame Vordringen ins Höhleninnere, die zeitraubende Gewinnung der Messdaten, die Entbehrungen bei den mehrtägigen Aufenthalten unter Tage, aber auch faszinierende Naturgebilde wie beispielsweise die einzigartigen Hirschgeweih-Stalaktiten. Der Flug einer "virtuellen Fledermaus" durch das per Satellitendaten ins Gelände eingepasste digitale Höhlenmodell schließlich macht die Höhle zumindest optisch für jedermann zugänglich.

Oase an der Seidenstraße

Es klingt nach Märchen und Romantik. Was ist davon wahr? Ein Wissenschaftler, ein Kameramann und 14 Studenten der TUD wollten es herausfinden und haben sich auf die Suche gemacht. Im Rahmen einer geographischen Exkursion wählten sie das Land am Tienschan. Malerische Natur und spartanische Infrastruktur, kulturelle Vielfalt und religiöse Gegensätze. Vier Wochen waren Teil des Studiums, das durch Weltanschauung lebendiger geworden ist.
"Abenteuer Kirgisistan ? eine geographische Stippvisite" ist eine kurzweilige Filmdokumentation über die studentischen Erfahrungen auf dieser Reise. Das Wechselspiel zwischen den vielfältigen Möglichkeiten und den Hindernissen und Zwischenfällen verliehen dem Unterfangen seine abenteuerliche Note. Wichtig waren die Kontakte zu den Einheimischen. Gastfreundschaft und Armut, Hilfsbereitschaft und fehlende Mittel standen manchmal im Widerspruch zueinander. Doch auch Helfer, die dem Land auf verschiedenen Gebieten ihr Know-how anbieten, kommen zu Wort. Letztendlich aber stellt die Anschauung der Natur mit ihren geologischen Besonderheiten den Hauptaspekt dar.

Vor den Aufführungen werden Prof. Dr. Manfred Buchroithner (Institut für Kartographie) und Dr. Lutz Maerker (Institut für Geographie) jeweils eine kurze Einführung geben. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen!
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