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Wahrnehmung realer und irrealer Gefahren des internationalen Terrorismus

20.05.2005 - (idw) Institut für sozial-ökologische Forschung ISOE

Veranstaltung am 24. Mai 2005 in der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gesellschaft unter Beschuss" der fünf Frankfurter Institute für Sozialforschung zum internationalen Terrorismus. Zu einer der großen Herausforderungen des 21. Jahrhundert hat sich der internationale Terrorismus entwickelt. Er führt Krieg ohne Kriegserklärung und ist eine wirksame Methode, weltweite massenmediale Aufmerksamkeit für die eigenen Anliegen zu erzwingen und den Gegner unter Druck zu setzen, indem nicht nur die Funktionselite, sondern mehr noch die Zivilbevölkerung in Angst und Schrecken versetzt wird. Dabei hat sich der Terrorismus historisch verändert: Die Beweggründe terroristischer Gruppierungen sind nicht mehr mit den früheren Schemata "nationale Befreiung" oder "soziale Revolution" zu fassen, sie greifen zu immer brutaleren Mitteln und operieren zunehmend transnational. Da die Bedrohung global ist, kann sich Deutschland nicht in Sicherheit wiegen. Experten gehen davon aus, dass auch in Deutschland mit Terroranschlägen zu rechnen sei. Allerdings ist es gerade für Laien schwer, im Dickicht der Mutmaßungen verlässliche Informationen zu finden.

Die fünf Frankfurter Institute für Sozialforschung veranstalten daher gemeinsam die Vortrags- und Diskussionsreihe "Gesellschaft unter Beschuss". Experten aus verschiedenen Disziplinen werden ihre Überlegungen zum internationalen Terrorismus der Öffentlichkeit präsentieren und diese zur Diskussion stellen. Veranstalter sind das Fritz Bauer-Institut, die Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung, das Institut für Sozialforschung, das Institut für sozial-ökologische Forschung und das Sigmund-Freud-Institut.

Zum Thema Wahrnehmung realer und irrealer Gewalt diskutieren am 24. Mai 2005, 19.00 Uhr, Matthias Peter Sonn (Auswärtiges Amt), Volker Zintel (Sicherheitschef FRAPORT AG) und Christian Büttner (Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung); moderiert wird die Veranstaltung von Thomas Jahn (Leiter des Instituts für sozial-ökologische Forschung ISOE). Die Teilnahme ist kostenlos, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Die Veranstaltungen im Überblick:

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19.00 Uhr. Veranstaltungsort ist der Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt, Casino, Raum 1.801, außer am 7. Juni 2005: Casino NG, Raum 1.741b. Ein Veranstaltungsflyer mit detaillierten Angaben zu den einzelnen Veranstaltungen steht Ihnen unter http://www.isoe.de/ftp/presse/Beschuss.pdf zur Verfügung.

24. Mai 2005: Wahrnehmung realer und irrealer Gefahren

7. Juni 2005: Gewalt ohne Grenzen

21. Juni 2005: Der Dschihad - Terrorismus und die Modernisierungsblockade in den arabischen Ländern

5. Juli 2005: Rechtsstaat und Terrorismus

19. Juli 2005: Terror, Bank und Börse

Pressekontakt:
Michaela Kawall
Institut für sozial-ökologische Forschung ISOE
Wissenskommunikation & Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 069 - 707 69 19 - 30
Fax: 069 - 707 69 19 -11
E-Mail: kawall@isoe.de
Weitere Informationen: http://www.isoe.de/ftp/presse/Beschuss.pdf
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