Geheimer Erzieher Fernsehen? TV-Konsum prägt unseren Charakter

23.09.2005 - (idw) Universität des Saarlandes

Einladung zum Pressegespräch

am Freitag, den 30.9.2005 um 15.00 Uhr,
Medienseminarraum der Medienpsychologie, Geb. 1.1, EG
Campus Saarbrücken der Universität des Saarlandes Im Vorfeld einer Tagung, die von der Arbeitseinheit Medien- und Organisationspsychologie der Universität des Saarlandes in Kooperation mit dem Saarländischen Rundfunk veranstaltet wird, laden der Saarbrücker Medienpsychologe Professor Peter Winterhoff-Spurk und Frank Johannsen (Stellvertretender Programmdirektor Hörfunk/Fernsehen des SR und Programmchef von SR2 KulturRadio) zu einem Pressegespräch ein.

Gewalt im Fernsehen - ein alltägliches Phänomen. Sie begegnet uns auf allen Kanälen, in sämtlichen Programmformaten, von den Katastrophenmeldungen in den Nachrichten bis zum Mord im Sonntagskrimi. Häufig nicht einmal mehr als solche wahrgenommen, wird sie für den Zuschauer zu einem Programminhalt unter vielen. Was bedeutet das aber langfristig für den Einzelnen und für die Gesellschaft?
Mit dieser Frage beschäftigt sich das 2. Forum Medienethik unter dem Titel "Angstmacher Medien? Gewaltdarstellungen im Fernsehen", das vom 28.-30. Oktober 2005 in der Evangelischen Akademie Bad Boll stattfindet. Dazu haben die Veranstalter - das sind neben der Universität des Saarlandes und SR2-KulturRadio auch die Evangelische Akademie Bad Boll und der Südwestrundfunk - Experten aus den Bereichen Psychologie, Psychoanalyse, Kommunikationswissenschaft, Gesellschaftswissenschaft und Religion eingeladen, um mediale Gewalt und ihren Folgen zu diskutieren.

Anlässlich dieser Veranstaltung stellen sich Professor Winterhoff-Spurk und Frank Johannsen am 30. September den Vertretern der Medien zu einem Gespräch. Die Wirkung der Massenmedien wird dabei aus zweierlei Perspektiven beleuchtet: dem Blickwinkel der Forschung und dem der Medienpraxis. Um diesen dualen Ansatz weiter zu vertiefen, wollen die Universität des Saarlandes und der Saarländische Rundfunk ihre Zusammenarbeit im Bereich Medien auch in Zukunft fortführen