Symposium Anonyme Geburt

15.01.2008 - (idw) Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften

22. Januar 2008, 19.00-22.00 Uhr, Berlin
Kaiserin-Friedrich-Haus
Robert-Koch-Platz 7
10115 Berlin Seit einigen Jahren wird die Anonyme Geburt quasi als Alternative zur inzwischen vielerorts eingeführten und in diesen Tagen heftig diskutierten Babyklappe gefordert. Bisher wurde die Rolle des Geburtshelfers in der konkreten Situation nicht thematisiert. Immer wieder stehen Frauenärztinnen und Frauenärzte vor der schwierigen Frage, wie sie sich verhalten sollen, wenn der Wunsch nach einer Anonymen Geburt an Sie herangetragen wird. Bisher fehlt eine Rechtsgrundlage für eine Anonyme Geburt. Im November veröffentlichte die Bundesregierung Zahlen zur Anonymen Geburt und Babyklappe in Deutschland.
Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) hat die Frage aufgegriffen und will in einem Symposium zur Anonymen Geburt die gegenwärtige rechtliche, politische und gesundheitliche Situation aller Betroffenen darstellen und diskutieren.
Denn eins wollen Ärztinnen und Ärzte bestimmt: eine sichere Geburt für Mutter und Kind.

Thema Anonyme Geburt
1. Einführung in die Thematik
Referent Prof. Dr. med. Walter Jonat, Präsident DGGG, Direktor Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Campus Kiel
2. Auswertungen der Erfahrungen mit anonymer Geburt und Babyklappe - Antworten der Bundesregierung auf die große Anfrage der Abg. Ina Lenke u.a. und der Fraktion der FDP
Referentin Eva Maria Welskop-Deffaa, Ministerialdirektorin, Abteilungsleiterin Gleichstellung des Bundesministeriums Familie, Senioren, Frauen und Jugend
3. Adoption: Rechtliche Grundlagen und Praxis in Berlin?
Referentin Ulrike Herpich-Behrens, Referatsleiterin Soziale Dienste, Aus- und Fortbildung der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin
4. Warum das Hilfsangebot Anonyme Geburt?
Referentin Prof. Dr. med. Birgit Seelbach-Göbel, Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universität Regensburg. Krankenhaus Barmherzige Brüder - Klinik St. Hedwig
5. Rechtliche und verfassungsrechtliche Grundlagen
Referentin: RA Ulrike Riedel, Staatssekretärin a.D.
6. Anonymisierung - Warum ist sie aus psychosomatischer Sicht weder für Mütter noch für Kinder hilfreich und sinnvoll?
Referentin Prof. Dr. med. Anke Rohde, Gynäkologische Psychosomatik, Universitätsfrauenklink Bonn
7. Geburtshelfer in Not
Referent Prof. Dr. Klaus Vetter, 2. Vizepräsident DGGG, Direktor der Klinik für Geburtsmedizin, Perinatalzentrum, Vivantes-Klinikum Neukölln

Moderation: Prof. Dr. med. Walter Jonat und Prof. Dr. med. Klaus Vetter

Programm und Anmeldung Anonyme Geburt unter www.dggg.de

Newsletter der DGGG bestellen unter www.dggg.de

verantwortlich:
Isa Berndt
Referentin des Vorstands
Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V.
Heilmannstr. 25 h
81479 München
Tel. +49 89 7915160
AB und FAX +49 89 7918520
Mobil +49 173/8564697
e.mail id.berndt@t-online.de
Weitere Informationen: http://www.dggg.de