Helmholtz-Forschung auf der Hannover Messe

18.04.2008 - (idw) Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

Berlin, 18. April 2008 - Vom 21. - 25. April stellen zahlreiche Arbeitsgruppen aus sechs Helmholtz-Forschungszentren auf der Hannover Messe neue Produkte und Dienstleistungen aus der Forschung vor. "Von Brennstoffzellen über komplexe Software bis hin zu neuen Materialien reicht das Spektrum der Helmholtz-Aussteller", sagt Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. "Die Helmholtz-Gemeinschaft hat den Auftrag, Beiträge zur Lösung der großen Zukunftsfragen zu entwickeln - und das bedeutet für uns auch, dass wir stets prüfen, ob sich Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in neue Produkte und Anwendungen umsetzen lassen", so Mlynek weiter. Dies werde auch an den vielfältigen Projekten deutlich, die von den Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft auf der diesjährigen Hannover Messe vorgestellt werden. Zu den Exponaten zählen Brennstoffzellen für Flugzeuge, Gabelstapler und Astronautenanzüge, Softwarelösungen für solarthermische Kraftwerke, das Bioliq-Verfahren zur Gewinnung von hochwertigen Kraftstoffen aus landwirtschaftlichen Abfällen sowie neue Materialien.

Teilnehmen wird Herr Mlynek unter anderem an einer Podiumsdiskussion mit dem Titel "Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile - Regionale Schwerpunkte für nationale Spitzenforschung". Diese findet um 10:30 Uhr am Stand C30 des Energieunternehmens EWE AG in Halle 13 statt. Dabei wird die Energieforschung im Mittelpunkt der Diskussion stehen. Zu den Diskutanten zählen außerdem Christian Wulff, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident der Universität Oldenburg und Dr. Werner Brinker, Vorstandsvorsitzender der EWE AG und Präsident des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

Nach einem Rundgang durch die Messe wird Mlynek gegen 13:15 Uhr am Japan-Pavillon in Halle 2 gemeinsam mit dem Vizepräsidenten für Internationales des japanischen National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST), Dr. Mazakazu Yamazaki, eine Rahmenvereinbarung für wissenschaftliche Kooperationen unterzeichnen. Am Dienstag, 22. April, treffen sich Wissenschaftler aus den Helmholtz-Forschungszentren Jülich und Karlsruhe mit Vertretern des AIST zu einem Workshop auf der Hannover Messe (Saal Bonn), um sich über Forschung in den Bereichen Spintronik, Nano- und Biotechnologie, Umweltforschung und Energie auszutauschen.

Hinweis an die Redaktionen:
Die Übersicht über die Exponate und Aktivitäten der Helmholtz-Zentren auf der Hannover Messe finden Sie unter http://www.helmholtz.de

Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie, Verkehr und Weltraum. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit 26.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 15 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 2,35 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).

Ansprechpartner für die Medien:

Thomas Gazlig
Dipl.-Biol./Dipl.-Journ.
Leiter Kommunikation und Medien
Büro Berlin
Anna-Louisa-Karsch-Straße 2
10178 Berlin
Tel/Fax: 030 206 329-57/60
presse@helmholtz.de

Dr. Antonia Rötger
Pressereferentin
Tel: 030 206329-38
antonia.roetger@helmholtz.de
Weitere Informationen: http://www.helmholtz.de