Alexandrowka. Ein Dorf zu Ehren Zar Alexander I.

25.03.2009 - (idw) Universität Erfurt

Ausstellung im Foyer der Universitätsbibliothek stellt das Potsdamer Museumsdorf vor Noch bis zum 30. März 2009 ist die Ausstellung "Alexandrowka. Ein Dorf zu Ehren Zar Alexander I." im Foyer der Universitäts- und Forschungsbibliothek zu besichtigen. Die Stiftung Kremer stellt darin das Potsdamer Museumsdorf Alexandrowka mit Modellen, Fotografien und Texten vor. Die, dem Lieblingsbruder der Weimarer Großherzogin Maria Pawlowna gewidmete, Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Bibliothek in der vorlesungsfreien Zeit (montags bis freitags 9 bis 22 Uhr und samstags 10 bis 16 Uhr) geöffnet.

In Verehrung für den Zaren hatte nach dessen Tod, König Friedrich Wilhelm III. nicht nur wie üblich ein Denkmal sondern ein ganzes Dorf "Alexandrowka" im russischen Stil in Potsdam errichten lassen. Aus Liebe zur Volksmusik ließ er dort Mitglieder des "Russischen Sängercorps" einziehen. Einige ihrer Nachfahren leben bis heute dort. Seit 1999 bemüht sich Dr. Hermann A. Kremer intensiv um das russisch-preußische Weltkulturerbe. Die Potsdam Stiftung Kremer hat in Zusammenarbeit mit der Maria-Pawlowna-Gesellschaft e. V. und dem Thüringer Filmbüro e.V. die Ausstellung, die zuvor auf Schloss Kromsdorf zu sehen war, nach Thüringen gebracht. Der neue Leiter des Museums Alexandrowka, Dr. Andrej Tschernodarov, war zuvor an der Erfurter Bibliothek im Rahmen des Amplonius-Stipendienprogrammes an der Erforschung der Erfurter Bestände beteiligt.
Weitere Informationen: http://www.alexandrowka.de/