Aufbruchstimmung nach Bildungsgipfel zum Geburtstag der Internationalen Bodensee-Hochschule

05.11.2010 - (idw) Internationale Bodensee-Hochschule

Menschen, Wissenschaft und die Zukunft der Bodenseeregion standen im Mittelpunkt des Geschehens am heutigen Bildungsgipfel in Kreuzlingen, zu dem auch die Öffentlichkeit eingeladen war. Bürger, Bildungsminister und Wissenschaftler feierten gemeinsam den 10. Geburtstag der Internationalen Bodensee-Hochschule IBH. Mit dem öffentlichen Anlass im Dreispitz bedankt sich der Hochschulverbund für die Unterstützung der Bevölkerung und der Politik.

Die gemeinsame Ausstellung der Hochschulen und die Bodensee-Hochschulkonferenz sind ein starkes Doppel, von dem eine Aufbruchsstimmung ausgeht, so Prof. Dr. Erwin Beck, IBH-Vorsitzender, nach der Ministerkonferenz der IBK am Vormittag. Die Hochschulminister haben den Rektoren der IBH ihre Anerkennung und ihr Vertrauen ausgesprochen. Die IBH wird die grenzüberschreitenden Hochschulkooperationen weiter vertiefen, die der ganzen Region nützen.

Die Bodenseehochschulkonferenz aus Ministern und Departementschefs der Bildungsressorts würdigte die positive Entwicklung der letzten Jahre, in denen über fünfzig grenzüberschreitende Forschungsprojekte, mehr als zehn neue hochspezialisierte Masterstudiengänge initiiert worden sind und intensiv an der grenzüberschreitenden, akademischen Vernetzung gearbeitet wurde.

Monika Knill, Mitglied der Thurgauer Regierung und Tagespräsidentin der BHK äußerte sich zur IBH: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Hochschulen stärkt die Region Bodensee langfristig und hilft bei der Positionierung als Bildungsstandort. Wo gute Lehre stattfindet und aktive Forscher arbeiten, dorthin richtet sich der Blick für neue Investitionen, dort steigt die Attraktivität für Fachkräfte. Diese Strategie muss unbedingt zu Gunsten einer langfristigen und nachhaltigen Zukunftssicherung weiter verfolgt werden.

In der Bodensee-Hochschulkonferenz sind die Regierungen der zehn Mitgliedsländer und Mitgliedskantone der IBK vertreten, die neben dem EU-Programm Interreg die Hochschulzusammenarbeit finanziell fördern. Mittelfristig sollen durch koordinierten Wissens- und Technologietransfer zusätzliche Forschungsgelder aus Brüssel, Berlin, Wien und Bern in den Verbund und in regionale Unternehmen fließen.

Nachhaltiger Eindruck bei den Besuchern
Besucher des Dreispitz konnten sich heute von der Vielfalt der Hochschullandschaft in der großen Ausstellung der Hochschulen oder durch kleine, persönliche Erlebnisse in einer Schnuppervorlesung überzeugen.

Es ist sehr vorteilhaft, so viele gute Hochschulen in der Nähe zu haben und gar nicht weit weg zu müssen, um internationale Einblicke zu gewinnen. Die Auslandserfahrung liegt ja quasi vor der Haustür, so Anne-Marie Geisthardt, Studentin der Universität Konstanz.