Öffentliche Antrittsvorlesung: Wie kann das Klimaproblem nachhaltig gelöst werden?

08.02.2011 - (idw) Universität Hamburg

Auftakt der Reihe Hamburger Vorträge zur Nachhaltigkeit Hermann Held, Professor für Nachhaltige Umweltentwicklung an der Universität Hamburg und Leiter der gleichnamigen Forschungsstelle am Zentrum für Meeres- und Klimaforschung, hält einen öffentlichen Vortrag zum Thema:

Wie kann das Klimaproblem nachhaltig gelöst werden?
am Donnerstag, dem 10. Februar 2011, um 19.30 Uhr
im Hauptgebäude der Universität Hamburg, Agathe-Lasch-Hörsaal (B),
Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg.

Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir zum Empfang im Foyer.

Gleichzeitig ist dies der Auftakt zur neuen Vortragsreihe Hamburger Vorträge zur Nachhaltigkeit, die von der Universität ins Leben gerufen wurde, um das Prinzip der Nachhaltigkeit beleuchtet aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven der interessierten Hamburger Öffentlichkeit vorzustellen. Dazu der Präsident der Universität, Prof. Dr. Dieter Lenzen: Die Universität Hamburg ist dem Konzept nachhaltiger Wissenschaft und Bildung verpflichtet und hat dieses auch in ihrem Antrag für den Exzellenzwettbewerb in den Vordergrund gestellt. Die Hamburger Vorträge zur Nachhaltigkeit unterstreichen den Willen der Universität, auch die Bürgerinnen und Bürger der Stadt in den Diskurs über Nachhaltigkeit einzubinden.

Professor Hermann Held leitet seit September 2010 die Forschungsstelle Nachhaltige Umweltentwicklung an der Universität Hamburg und vertritt seine transdisziplinären Ansätze in den Fachbereichen Geowissenschaften und Volkswirtschaftslehre. Er ist außerdem Leitautor für den 5. Sachstandsbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) und Principal Investigator im Exzellenzcluster Integrated Climate System Analysis and Prediction (CliSAP).

Um den menschengemachten Klimawandel für die Gesellschaft handhabbar zu machen, müssen wir höchstwahrscheinlich Treibhausgas-Emissionen vermeiden und Möglichkeiten der Anpassung finden. Dabei gilt es nicht nur, Risiken und Kosten abzuschätzen, sondern auch Lösungen zu entwickeln, die auf der Klima-Weltbühne als gerecht empfunden werden. Die Wissenschaft kann diesen Prozess unterstützen. Ihre Analysen helfen, die Folgen unseres Handelns besser abzuschätzen, und können als Grundlage für politische Entscheidungen dienen. So kann das Klimaproblem nachhaltig gelöst werden.

Professor Helds Arbeitsschwerpunkte sind: Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen unter Systemunsicherheit, Rolle der Modellierung unter starker Unsicherheit in der transdisziplinären Forschung und seit seinem Wechsel nach Hamburg auch Skalenkopplung in sozialen Systemen.

Für Rückfragen:

Christiane Kuhrt
Referentin des Präsidenten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Mobil: 0160-700 26 90
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Ute Kreis
KlimaCampus, Universität Hamburg
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 040-428 38-45 23
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