FHP-Studierende erfolgreich beim internationalen Plakatwettbewerb "Jugend in Europa"

22.11.2003 - (idw) Fachhochschule Potsdam

Beim internationalen Plakatwettbewerb der Grafik-Design-Schulen der Ostseeländer 2003 zum Thema "Jugend in Europa" gewann Florian Fischer, Design-Student der Fachhochschule Potsdam, den 1. Preis, dotiert mit 2000 Euro. Den 3. Preis (1000 Euro) erhielt Kathrin Nierstheimer, Christina Konetzke bekam eine Anerkennung von 500 Euro.

Ausgewählte Plakate werden in der Grafik + Design Schule Schwerin vom 28.11.03 bis 13.02.04 gezeigt. Die Ausstellungseröffnung findet am 27.11.03 um 16 Uhr statt. Die Ausstellung kann Montag bis Donnerstag von 08.30 bis 16 Uhr und Freitag von 08.30 bis 12 Uhr in der Bergstraße 40, 19055 Schwerin, besichtigt werden.

Florian Fischer, 22 Jahre, studiert im 1. Semester Design an der Fachhochschule Potsdam, und entwarf das siegreiche Plakat in den ersten Wochen seines Studiums. Das Plakat stellt den Buchstaben "M" dar, dem McDonalds-Schriftzug entliehen, welcher durch seine Rotation um 90 Grad den Buchstaben "E" ergibt. Der zweite Buchstabe ist das "C" aus dem Coca-Cola -Logo. Dieser ist ebenfalls um 90 Grad rotiert, so dass er an den Buchstaben "U" erinnert. Zusammen bilden die Buchstaben die Abkürzung: EU (Europäische Union). Die Aussage des Plakats geht auf die Sorge des Studenten ein, die europäische Kultur könnte "amerikanisiert" werden. Die beiden Buchstaben, das "E" in Gelb und das "U" in Weiß, erscheinen auf einem roten Hintergrund, der die Aussage unterstützt. Die Farbgebung entspricht den amerikanischen Großkonzernen.

Kathrin Nierstheimer, 27 Jahre und seit Juni 2002 Mutter eines Sohnes, studiert an der Fachhochschule Potsdam Design im Hauptstudium. Ihre Plakate zeigen je zwei Personenportraits im Anschnitt, die stellvertretend für die "Jugendlichen innerhalb Europas" stehen. Die Plakatidee basiert auf der Namenskombination des Vor- und Nachnamens aus jeweils unterschiedlichen Herkunftsländern wie Guiseppe Müller und Svetlana Gonzales. Das Plakat will einerseits auf die Zerrissenheit zwischen zwei Kulturen aufmerksam machen und andererseits eine positive Aussage transportieren, wie z.B. Zweisprachigkeit als "Muttersprache", das Verschwinden von Grenzen, den "Kulturmix". Die Typografie ist bewusst unterschiedlich gewählt, um den persönlichen Charakter jedes Jugendlichen mit seinen kulturellen Eigenheiten hervorzuheben.

Christina Konetzke, 25 Jahre, studiert ebenfalls im Hauptstudium Design an der FH Potsdam. Sie erhielt die Anerkennung für ihren Entwurf "European Dream". Das Plakat zeigt leicht verschwommen eine junge Frau vor gelbem Hintergrund, die mit halbgeschlossenen Augen einen Kaugummi in den Farben der europäischen Flagge aufbläst. Christina Konetzke will ausdrücken, dass Jugendliche idealistisch sind und wagen zu träumen. Sie fragt dabei, wovon sie in Europa träumen und ob ihr Idealismus wirklich allein auf die wirtschaftliche Ausdehnung der EU zielt.

Die erfolgreichen StudentInnen wurden an der Fachhochschule Potsdam von Prof. Lex Drewinski, Grafikdesign, betreut.

Der internationale Plakatwettbewerb wurde mit Unterstützung der Linken Fraktion im Europäischen Parlament, dem Design-Zentrum M-V und der Hochschule für Angewandte Künste Stettin (Szczecin, Polen) von der Grafik + Design Schule Schwerin initiiert. (http://www.grafik-design-schule.de/schwerin/news_sn.html) Ziel des Plakatwettbewerbs war, zu erfahren, wie junge Europäer zu Europa stehen, wie sie das heutige Europa und seine Zukunft gestalten wollen. Am Plakatwettbewerb beteiligten sich Studierende der Kunstschule Tallin, der Hochschule der angewandten Künste Stettin, der Fachhochschule Potsdam und der Grafik+Design-Schule Anklam. Insgesamt wurden 151 Plakate eingereicht.


Hinweis für MedienvertreterInnen:
Für weitere Informationen zu den PreisträgerInnen der FH Potsdam und Fotografien der Plakate wenden Sie sich bitte an Frau Ulrike Fischer, Leiterin der Abt. Marketing & Kommunikation der FH Potsdam, Tel. 0331 580-1070 oder email marketing@fh-potsdam; Informationen zur Ausstellung erhalten Sie unter Tel. 0385 5559775

Medieninformationen und Veranstaltungshinweise der FH Potsdam können Sie auch im Internet abrufen: http://www.fh-potsdam.de
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