Universität Tübingen startet mit Rekordzahl ins Wintersemester

14.10.2013 - (idw) Eberhard Karls Universität Tübingen

Erstmals mehr als 28.000 Studierende eingeschrieben Zahl der Studienanfänger bleibt auf hohem Niveau Das Wintersemester 2013/14 hat an der Universität Tübingen mit einem neuen Studierendenrekord begonnen. Aktuell sind rund 28.700 Studierende in Tübingen eingeschrieben, so viele wie noch nie in der mehr als 500-jährigen Geschichte der Universität. Unter den Immatrikulierten sind rund 16.700 Frauen und knapp 12.000 Männer. Der Frauenanteil liegt damit bei etwa 58,4 Prozent. Für die kommenden Wochen rechnet die Universität noch mit weiteren Einschreibungen, die offizielle Studierendenzahl steht Mitte November 2013 fest.

Die vorliegenden Zahlen belegen eindrucksvoll die hohe Attraktivität von Studium und Lehre an unserer Universität, sagte der Rektor der Hochschule, Professor Bernd Engler. Sie unterstreichen darüber hinaus den ungebrochenen Wunsch der jungen Generation nach dem bestmöglichen Bildungsabschluss.

Die Zahl der Studienanfänger lag bis zum Semesterstart bei rund 5.800. Die Anfängerzahl bleibt damit leicht unter dem Niveau des Vorjahres, als die Universität Tübingen zum Wintersemester 6.169 Studienanfänger willkommen heißen konnte. Sie liegt aber immer noch deutlich über den Anfängerzahlen der Jahre 2005 bis 2010, als zum Wintersemester zwischen 4.000 und 5.000 Frauen und Männer ihr Studium in Tübingen neu aufnahmen.

Die außerordentlich hohe Anfängerzahl des vergangenen Jahres war eindeutig dem doppelten Abiturjahrgang 2012 geschuldet, erläuterte Engler. Es zeigt sich nun allerdings, dass es auch nach dieser temporären Spitzenbelastung keinen rapiden Abfall der Anfängerzahlen gibt. Stattdessen müsse sich die Universität Tübingen auf dauerhaft deutlich höhere Anfängerzahlen einstellen als noch im vergangenen Jahrzehnt: Vor diesem Hintergrund verbieten sich alle Überlegungen in Bund und Land, die Hochschulausgaben in den nächsten Jahren zurückzufahren.

Die meisten Bewerbungen gab es wieder für die Studiengänge Medizin, Zahnmedizin, Rechtswissenschaft sowie für die Bachelorstudiengänge Psychologie, Medienwissenschaft, International Business Administration (Betriebswirtschaftslehre mit internationaler Ausrichtung) und Biologie. Insgesamt bewegte sich die Zahl der Bewerbungen mit ca. 48.000 etwa auf dem Vorjahresniveau. Dabei gab es für Masterstudiengänge einen deutlich größeren Andrang: 4.436 Bachelorabsolventen bewarben sich auf einen Masterstudienplatz, das sind etwa 40 Prozent mehr als im Vorjahr. Mit dem Fach Psychologie hatte die Universität Tübingen erstmals am Dialogorientierten Serviceverfahren (DoSV) der Stiftung für Hochschulzulassung teilgenommen.

Sämtliche Studierendenstatistiken der vergangenen Jahre finden Sie unter
www.uni-tuebingen.de/einrichtungen/verwaltung-dezernate/ii-studium-und-lehre/studentenabteilung/statistik-und-datenerfassung.html