Atomare Struktur von Nanoteilchen entschlüsselt

22.07.2004 - (idw) Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Internationalem Forscherteam gelingt es mit Ferninfrarot-Spektroskopie erstmals, die Struktur von winzigen Metall-Nanoteilchen aufzuklären

Eine neue Methode, mit der man die atomare Struktur einzelner Metall-Nanoteilchen bestimmen kann, haben Wissenschaftler des Berliner Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, des FOM-Instituts für Plasmaphysik in Nieuwegein/Niederlande, der Universität von Kalifornien in Los Angeles/USA sowie der Universität Nijmegen/Niederlande entwickelt. Die winzigen Teilchen aus nur 6 bis 23 Vanadium-Atomen wurden mit Hilfe der so genannten Ferninfrarot-Spektroskopie untersucht: Je nach ihrer Größe entstehen unterschiedliche Spektren, echte "Fingerabdrücke" ihrer atomaren Struktur. Aus dem Vergleich mit Spektren, die mit der Dichtefunktional-Theorie errechnet werden, kann man dann die geometrische Struktur der Nanoteilchen bestimmen (Physical Review Letters, 7. Juli 2004).