Indischer Staatspräsident zu Gast an der Humboldt-Universität

10.09.1998 - (idw) Humboldt-Universität zu Berlin

Der Präsident der Republik Indien, Kocheril Raman Narayanan, stattete heute der Humboldt-Universität zu Berlin einen Besuch ab. Er wurde vom Präsidenten der Humboldt-Universität, Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Meyer herzlich empfangen. Der Staatspräsident und Mitglieder des indischen Parlaments fanden sich zu einer Gesprächsrunde mit Angehörigen der Humboldt-Universität, der Freien Universität, der Technischen Universität und der Kunsthochschule Weißensee zusammen. Neben Fragen zum Umgang mit den jahrhundertealten indischen Traditionen und der Moderne kamen aktuellpolitische Aspekte, wie die Position der indischen Regierung zu den eigenen Nuklearwaffenversuchen, zur Sprache.

Der Präsident der Humboldt-Universität, Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Meyer, übergab dem Gast eine Kopie der Promotionsurkunde des ehemaligen indischen Staatspräsidenten, Dr. Zakir Husain (1897-1969), der im Jahr 1923 an der Berliner "Friedrich-Wilhelms-Universität" promovierte. Der Gast überreichte der Humboldt-Universität die Reproduktion eines Husain-Gemäldes.

Auf Initiative Wilhelm von Humboldts wurden die Indien-Studien an der "Friedrich-Wilhelms-Universität" im Jahr 1821 unter Franz Bopp eingerichtet. Sie finden bis heute im jetzigen Seminar für Geschichte Südasiens (Institut für Asien- und Afrikawissenschaften) Anerkennung.