"Human-Biomonitoring-Kommission" des Umweltbundesamtes jetzt im Internet

27.10.2000 - (idw) Umweltbundesamt (UBA)

Die Adresse:
http://www.umweltbundesamt.de/HBM-Kommission.htm

Ab sofort gibt es im Internet einen Einblick in die Arbeit der Human-Biomonitoring-Kommission des Umweltbundesamtes. Unter der Adresse http://www.umweltbundesamt.de/HBM-Kommission.htm werden die Aufgaben und Arbeitsergebnisse der Kommission wie die Referenz- und Human-Biomonitoring-(HBM)-Werte dargestellt. Von der mit Wissenschaftlern und Behördenvertretern aus ganz Deutschland besetzten Kommission werden diese Werte für Umweltschadstoffe in Körperflüssigkeiten - zum Beispiel PCBs im Blut oder Quecksilber im Urin - erarbeitet. Für die umweltmedizinische Bewertung und die Beurteilung der korporalen Schadstoffbelastung der Bevölkerung sowie von Personengruppen und Einzelpersonen spielen diese Werte eine wesentliche Rolle.

Im einzelnen finden sich in tabellarischer Form im Internet-Angebot die derzeit gültigen Referenzwerte für Blei im Blut, Cadmium in Blut und Urin, Quecksilber in Blut und Urin, Pentachlorphenol (PCP) in Serum und Urin, PCB in Serum und Urin, für PCB-138, -153, -180, Summe-PCB, ß-HCH und HCB in Blut und Plasma sowie für PCB und Organochlorverbindungen in Frauenmilch. Die bisher abgeleiteten HBM-Werte für Blei im Blut, Cadmium im Urin, Quecksilber in Blut und Urin sowie für PCP in Serum und Urin sind ebenfalls im Überblick aufgeführt. Weitere Informationen gibt die Publikationsliste.

Zur Klärung grundsätzlicher und praktischer Fragen im Bereich des HBM wurde 1992 die gemeinsame Kommission "Human-Biomonitoring" des damaligen Bundesgesundheitsamtes (BGA) und des Umweltbundesamtes (UBA) gegründet. Nach der Auflösung des BGA im Jahr 1994 gehört die Kommission zum UBA. In einem Turnus von drei Jahren (zuletzt 1999) werden die Mitglieder berufen, die Bundes- und Landesbehörden, Universitäten, Hygiene-Instituten und Kliniken angehören. Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesgesundheitsbehörden (AOLG), des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und Mitarbeiter des UBA sind ständige Gäste sowie Sachverständige für bestimmte Themen beratende Gäste der Kommission.


Berlin, den 27.10.2000